ES7 heißt das neuste Modell von NIO und es bringt sehr viel Auto auf die Straße. Der brandneue Elektro-SUV ist fast 5 Meter lang und rund 2 Meter breit. Das 1,72 Meter hohe Auto bringt einen CW-Wert von 0,263 mit – nicht allzu stark. Bis zu 653 PS soll der NIO ES7 über alle vier Räder auf die Straße bringen können und die Akkugrößen von 75 und 100 kWh sind auch schon bekannt. Reichweite? Vielleicht irgendwo zwischen 400 und 550 km.

Die Anhängelast von 2 Tonnen dürfte für einige der interessanteste Punkt sein, weil es so viel nur selten gibt. 658 Liter passen in den Kofferraum. Der ES7 kann also ziehen und verstauen. Im Interieur soll man sich sehr wohl füllen, NIO nennt die Gestaltung „zweites Wohnzimmer“. Das dürfte auch auf den gebotenen Platz zutreffen, der sicherlich mehr als reichlich vorhanden ist.

NIO ES7 im ersten Video

Hat man Lust auf den großen Akku dürfte der Preis schnell bei über 70.000 Euro liegen.

NIO will Akkus in Deutschland tauschen statt laden

Ich finde das Konzept nach wie vor interessant, wenn es denn mal jemand großflächig in die Tat umsetzt. NIO will es jedenfalls versuchen und das sogar in Deutschland. NIO-Fahrer werden dann den Akku ihres Autos schnell tauschen können, statt länger an einer Ladesäule stehen zu müssen. Das ist dann tatsächlich mit einem Tankvorgang vergleichbar.

Für den deutschen Raum spricht man gerade von einem flächendeckenden Netz, das für die Zukunft geplant ist. Gerade für Fahrer der Langstrecke ist der Wechsel des Akkus interessant, weil das wirklich in unter 5 Minuten erledigt sein soll. Geplant ist der Aufbau solcher Stationen an den wichtigsten Knotenpunkten des Landes und daher an Autobahnen.

In meinen Augen ist dieses Konzept trotzdem nur dann für die Zukunft sinnvoll, wenn langfristig auch Fahrer anderer Automarken davon profitieren könnten. Es müsste also ein Standard her, wie beim Ladeanschluss, was allerdings beim Akku und vor allem für dessen Tausch wesentlich schwieriger sein dürfte. Schade eigentlich, denn so bleibt es eine Nische.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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7 Kommentare

  1. Haaallloooooo !!!
    Ein Auto mit 653 PS ?!?!?
    Ist es immer noch nicht angekommen ?
    Wir haben eine weltweite Klimakrise und es kommt eine Wirtschaftskrise…
    Sparen heißt langsam fahren und dazu braucht es keine Rennwagen !
    Es macht mich sprachlos wie Männer, und es sind ausschließlich Männer, mit diesem Thema umgehen.

    1. Die Leistung eines Elektrofahrzeugs sagt nichts über seinen Verbrauch aus. Man kann ein Model Y sparsamer als einen Fiat 500e fahren obwohl der Tesla um ein mehrfaches an Leistung hat.

    2. Uff. Gar keine Ahnung, aber dann sooo laut das Unwissen heraus brüllen?
      Der Mitforist hat es ihnen ja bereits erklärt. Bitte lernen Sie daraus.

  2. Die 650 PS sind nicht zu vergleichen mit dem aus der Benzinära da der Mehrverbrauch durch die zusätzlichen Komponenten gering ausfällt, was die 650 PS jedoch machen ist das Auto für eine große Gruppe attraktiv und amit lohnt sich bei Nio, Telsa und Co der Aufwand die Autos zu optimieren und sie sparsamer zu machen als Autos mit geringerem Entwicklungsbudget, desweiteren ermöglicht es den Herstellern die Entwicklung und Produktion einfach zu halten da es nur einen Antrieb für alle gibt. ( bei Telsa wird für LR nur ein Motor weggelassen)

  3. Das macht nur Sinn wenn ein DZ brauchst als Zugfahrzeug, mehr Größe und Gewicht beim FZ bereitet auch beim Elektroautos höheren Verbrauch.

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