Nokia erwirkt einstweilige Verfügung gegen HTC in den Niederlanden

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Wer glaubte die „Verklag mich doch“-Storys sind Geschichte, den muss ich enttäuschen. Nach wie vor laufen unzählige Gerichtsverfahren unter anderem von Nokia gegen HTC. Jetzt hat der ehemals finnische Weltmarktführer allerdings auch einen Erfolg gegen den taiwanischen Smartphone-Hersteller verbuchen können, denn in den Niederlanden konnte man aufgrund des verbauten Mikrofons im neuen HTC One eine einstweilige Verfügung erwirken. Das bedeutet, in unserem Nachbarstaat darf HTC das eigene Top-Smartphone und zugleich den Rettungsanker des Konzerns nicht verkaufen.

UPDATE: Das HTC One darf doch weiterhin verkauft werden.

Gründe könnte es sicherlich viele geben, diesmal aber ist allein das im One verbaute Mikrofon schuld. Denn dieses Mikrofon hatte Nokia exklusiv für die eigenen Geräte entwickeln lassen, doch offenbar besitzt man die gleichen Lieferanten und Produzenten, die sich an dieser Exklusivität nicht gestört haben. Leidtragende sind natürlich nun die Jungs aus Taiwan, unabhängig davon, ob ihnen diese Tatsache letztlich wirklich bewusst war oder nicht.

Auch in Deutschland konnte Nokia vor nicht allzu langer Zeit einen Erfolg vor Gericht feiern, allerdings betraf es da nur ältere Geräte von HTC, die teilweise schon gar nicht mehr in der Herstellung sind.

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(via Heise, danke „Thunder 3000“)

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