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Smartphone

Nokia Lumia 925 ausgepackt

Denny Fischer

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am

Nicht nur das Moto X klingelte gestern an unserer Tür, sondern auch das Nokia Lumia 925. Jetzt tauchen bestimmt die Fragezeichen über einigen Köpfen auf, sind wir doch eher für die Geräte mit Android bekannt. Doch wir wollen mal wieder über den Tellerrand schauen, wir wollen wissen, ob Nokia dann nun endlich in der Smartphone-Welt angekommen ist. Das beste Paket derzeit um das komfortabel ausprobieren zu können, ist meines Erachtens das Lumia 925 von Nokia. So haben Nokia und Kollege Benno alles dafür getan, mir ein Gerät zukommen zu lassen.

Zumal mir das Lumia 925 auch optisch sehr zusagt und zumindest dahingehend auch nicht enttäuscht. Geliefert wird ein Smartphone mit 4,5 Zoll Display (1280 x 768 Pixel) und deshalb relativ kompakt ist. Dagegen spricht eigentlich das markante Design ohne viele Rundungen, doch das Lumia 925 liegt letztlich gut in der Hand. Rundum das Gerät zieht sich ein grauer Metallrahmen, der für eine hochwertige Haptik und tolle Optik sorgt, was durch die weiße Rückseite leider teilweise zerstört wird. Der Look gefällt mir zwar, doch die Rückseite lässt leider leicht spüren, dass sie offenbar nicht sehr dick ist, man also bei etwas mehr Druck die dünne Platte an wenigen Stellen sogar zum Knarzen bringen kann. Da man aber auf der Rückseite nicht wirklich rumdrückt, ist dieser Punkt zu vernachlässigen und sollte nicht all zu hoch bewertet werden.

Lumia 925 Test-14

Ansonsten bieten beispielsweise alle Tasten einen wirklich sehr guten Druckpunkt, eine Kamerataste gibt es natürlich für die 8,7 MP Carl-Zeiss-Kamera auch und alle Tasten sind zumindest für einen Rechtshänder sehr gut erreichbar.  Übrigens wirkt das Gerät auf den Pressebildern dicker als es tatsächlich ist, zudem fühlt es sich ziemlich leicht für seine Größe an.

Mir sagt das Lumia 925 in den ersten Minuten sehr zu, es bestätigt einen tollen Look und eine gute Haptik, wie ich sie mir erwartet habe. Jetzt muss ich mich erst mal wieder in Windows Phone reinfitzen und werde euch dann in zwei bis drei Wochen näher berichten, ob Nokia mit Windows Phone wirklich eine Alternative für Android-Geeks sein kann.

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Lumia 925 Test-17

Lumia 925 Test-18

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6 Kommentare
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6 Comments

  1. Ouzee

    8. Februar 2014 at 16:51

    Sieht echt nice aus!!

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      9. Februar 2014 at 11:29

      Jop, der Look ist echt nett, gefällt mir richtig gut.

  2. Elv

    8. Februar 2014 at 22:20

    Für viele ist das Windows Phone 8 System die Zukunft des Smartphones. Also mal schauen, ob man sich nicht verbessern kann.

    Die Einrichtung des Phones war problemlos und dauert, nach Beantwortung aller Frage, laut Display nur einen Moment. Nach 5 Minuten und der Frage was ein „Moment“ genau bedeutet war es dann soweit um es zu benutzen. Das Anlegen des Microsoft Kontos habe ich erst einmal übersprungen.

    WLAN einrichten. Da ich WPA2 und MAC-Filterung hatte erstmal die MAC-Adresse des Geräts suchen. Zu finden in Einstellung, Info, aber nur wenn man dann noch den Button „weitere Informationen“ antippt. Die weiteren Infos nehmen kaum mehr Platz ein als der Button. Ob die Infos mehr verwirren als der Button will ich hier nicht diskutieren. Danach war aber alles einfach eingerichtet.

    Als zweites: Mal einen Mail Account einrichten. Wenn es nicht bei den Microsoft/Nokia genehmen Diensten ist, hat man noch für den Account seiner eigenen Domain „Anderes Konto (POP und IMAP)“. Wozu das allerdings dient ist mir ein Rätsel und was passiert auch. Mail-Addresse und Passwort. Ok. Aber dann passiert etwas, was nicht funktioniert. Wie auch ohne Angabe von einem Server. Also ignorieren und „erweitertes Setup“ benutzen, damit geht es.

    Abruf der Mail ist standardmäßig auf 2h eingestellt. Öffnet man zwischendrin die App wird nicht direkt synchronisiert. Nein, dafür gibt es einen Button. Na ja… Das Subjekt der Mail ist dunkelblau auf schwarz. Hervorragend schlecht zu lesen. Inzwischen weiß ich das es die sogenannte Akzentfarbe ist. Man kann eine andere der 20 vorgegebene Farben wählen, aber der Standard ist einfach nur schlecht lesbar. S/MIME ist für Microsoft scheinbar ein Fremdwort. Nicht nur, dass man nicht verschlüsseln kann, es werden nicht mal die Signierungen/Zertifikate angezeigt (weder das diese existieren noch der Inhalt).

    Wo wir gerade in den Einstellungen sind. Einstellungen ist eine lange Liste über 4 Bildschirmseiten und oft nur mit einer einzelnen Angabe pro Kategorie (Bluetooth – Bluetooth 0/1 ; Flugzeugmodus – Flugzeugmodus 0/1 ; Ortung – Ortung 0/1) oder wieder ein Button mit erweiterten Angaben in neuem Screen. Übersichtlich ist was anderes und konsequent sind die Gruppen auch nicht aufgeteilt.

    Apropos konsequent: Die Drehung des Bildschirms hat nur selten einen Effekt (meine der Inhalt ändert und dreht sich sich nicht). Das ist bei vielen der vorinstallierten Apps so, aber bei den Einstellungen habe ich es zuerst bemerkt. Hauptliste ist unempfindlich gegen drehen (keine Reaktion). Einstellung/Info dreht sich, aber Text/Buttons werden nicht neu ausgerichtet; was vorher zu 3/4 gefüllt war bedeckt nun links nur den halben Bildschirm. Einstellungen/Berichte dreht sich und richtet sich neu aus. Einstellungen/Extras&Infos. Hier passiert, wie meistens … nichts.

    Kalender: Kachel tippen. Aktueller Tag. Mhm wie geht es nach Morgen? Drei Button sind unten:
    (18/Okt) Springt von heute nach heute. Ok.
    (+) Betreff Ort Datum Uhrzeit Dauer (Button weitere Informationen). Erinnerung „leider ist nur eine Erinnerung möglich“. Wiederholung …
    (Kästchen mit Punkten) Zur Monatsübersicht. Rauf/Runter wischen Monatswechsel. Auf Monatsnamen tippen zeigt zwei auf dem Bildschirm verloren wirkende Buttons zum Einstellen von Monat und Jahr an.

    Nächster Test navigieren. Here Maps gestartet. Reagiert auch nicht auf ein Drehen des Geräts. Wollte zum Nachbarort. Lange warten. Dorthin gäbe es keine Route. Aha. Zwei Orte weiter. Ok geht. Route auf der Karte angezeigt. Navigationsliste mit Angaben von Entfernung und Richtungsänderungen und ein „Navigieren“ Button. Upps. Hierzu muss erst noch eine Turn-by-Turn Navigation installiert werden, aber Here Drive war doch schon da? Ja! Also zum Store. Große Auswahl an Naviprogammen wird gelistet. Here Drive steht oben und ist kostenlos. Und da steht es „Here Drive“ will erst ein Update, die installierte Version wird nicht gestartet (Update-Zwang?). Erstmal weiter. Ortung erlauben: Ja! Microsoft-Konto erforderlich. Ok, hatte ich bei der Einrichtung des Phones erst einmal übersprungen. Also „Abbrechen“. Hurra, der Windows Desktop User wird sich über die Meldung „Beim Ausführen ihrer Anforderung ist ein Problem aufgetreten. Fehlercode: 8004889d (Schließen)“ sicherlich freuen. Wie am Desktop eine unerwartete Ausnahmesituation.

    Bevor ich ein microsoft Konto einrichte noch mal zu den Kacheln.

    Mail zeigt trotz großer Kachel nur die letzte Mail mit Subjekt und als große Zahl die neuen Mails (nicht die ungelesenen). Kalender auch nur den nächsten, bzw. aktuellen Termin. Das ist meilenweit von der Anzeige von Widgets (Android) oder Notifikation-Center entfernt. Man muss die Apps aufrufen um, mehr zu erfahren. Eine ordentlich Übersicht gibt es nicht.

    Musik-App. Keine Demo-Songs. Ab an den Rechner. Kabel ist ja da. Aber Phone am Rechner nicht zu entdecken. Erstmal „Tante Google“ fragen (winPhone bietet zwar „Onkel Biiiing“ an, aber bei Auskunft nehme ich lieber eine Frau). Mit dem Phone, lernen wir, gibt es keine ordentliche Software zum Verwalten und Synchronisieren, zum Datenaustausch gibt es nur das MTP (Microsofts Media Transfer Protokoll) und kein USB-Mass-Storage, eine Unsitte die auch bei Android um sich gegriffen hat.

    Zur Synchronisation hat Microsoft ein Programm in den MacStore eingestellt. Nun ja, ungerne, aber muss ja wohl sein. Programm geladen, gestartet und bittet um den Zugriff auf einen Ordner tief im Libraries-Ordner des Benutzers für die iTunes Bibliothek. Diese liegt allerdings bei mir nicht am üblichen Ort (dort habe ich einen symbolischen Link auf den Ort auf der zweiten Platte). Egal was ich versucht habe das Programm von Microsoft will immer wieder den selben Zugriff. Mit mehrfachen Abbrechen kommt man dann doch aus dieser Endlosschleife, kann aber dann keinen Ordner mit Medien hinzu fügen und auch keine Dateien per Drag’n’drop hinzufügen. Keine Chance MP3, M4A (DRM frei) oder M4B (selbst erstellte Hörbücher mit Nero und iTunes Kapitelmarken) auf das Gerät zu bekommen.

    In der Not ein virtuelles Windows gestartet und die Dateien auf das Gerät (kein Laufwerk!) kopiert. M4A (Advanced Audio Codec, designierter Nachfolger von MP3) geht nicht, wird gar nicht angezeigt. Ebenso ergeht es den M4B Hörbüchern (eine Konvertierung zurück in jeweils hunderte MP3 kommt nicht in Frage, da es immerhin übliche Formate sind). Eine App für M4B (Android „Akimbo“) scheint es für WinPhone überhaupt nicht zu geben. Die Musik-App ist unübersichtlich, reagiert nicht auf das drehen des Geräts, was nicht nicht mehr erstaunt. Stoppen der Wiedergabe geht nur, wenn man sich in der App bis zum Titel durchgetipt hat.

    Die Musik-App kann sich keine Positionen merken, was bei längeren Musikstücken oder Hörbüchern ein Problem ist. Schlimmer noch, es gibt auch keine Möglichkeit durch die Timeline zu Navigieren, wie z.B. das Scrubbing von iOS (imore.com tip-audio-scrubbing-ios-beginner). Das schnelle vor und zurück spulen ist bei Hörbüchern mit 10 Stunden und mehr keine echte alternative, zumal man sich nie Minutengenau die letzte Position merken kann.

    Fotos kann man machen. Hier einfach auf den Aufnahmebutton drücken und schon startet die Foto-App. Die Bilder sind mäßig und bei maximaler Vergrößerung wirken diese wie Aquarelle. Erstaunlicherweise kann man sogar Bilder im Querformat machen und die App reagiert auf das Drehen des Gerätes, auch wenn die Bedienugselemente am selben Platz bleiben und sich nicht neu ausrichten. Sogar Bildschirmfotos sind möglich. Die Funktion „Windows“-Taste und Ein/Aus-Schalter erinnert an iOS, aber beim WinPhone ist es eine physikalische und eine Touch-Taste, was es etwas komisch wirken läßt. Die Screenshots kommen nicht in die Kategorie eigene Aufnahmen, sondern in das Album … „Screenshots“

    Ein lustiger Effekt in der Bilder-App. Nach einigen Testaufnahmen habe ich die ersten 8 Bilder gelöscht (zwei Reihen a 4 Bilder) und dort blieb eine Lücke, wo die gelöschten Aufnahmen vorher zu sehen waren. Man konnte hin und her scrollen, aber die Lücke blieb. Nicht dass man den Rest der Aufnahmen nachrücken könnte. Dies passierte erst nach einem Schliessen und Neustart der App.

    Bilder kann man Bearbeiten, Löschen und Versenden (Mail), aber nicht Kopieren um dieses in einem anderen Programm einzufügen, wie z.B. Word. Ja es ist eine Art Office auf dem Phone, aber kaum benutzbar. Ein Word-Beispiel mit Bild ist auf dem Gerät. Die Texte kann man markieren und ändern, allerdings gibt es keine „Stile“ wie „Überschrift“, „Normaler Text“ oder ähnliches. Man kann lediglich die Schriftgröße ändern. Das Bild kann man nicht antippen, nicht verschieben, nicht anpassen und nicht ändern. Auch ein Bild einfügen geht in Ermangelung der Kopierfunktion nicht.

    Erstes Fazit.

    Als Telefon benutzbar. Mail (ohne S/MIME) kann man, nach umstellen der Akzent-Farbe, benutzen. Der Browser ist gut. Route planen geht, Turn-by-Turn Navi konnte ich nicht testen. Die Musik-App ist unübersichtlich und kennt auch keinen Quermodus. Eine Steuerung (Stoppen der Wiedergabe) funktioniert nur wenn man sich bis zum Titel navigiert hat oder wenn man nach dem Aktivieren des Gerätes schnell genug ist die Bedienungselemente für die Musik-App verschwinden nach wenigen Sekunden wieder.

    Die Benutzerführung und eine konsequente Umsetzung der Drehung des Gerätes ist durchweg misslungen. Statt intuitiver Gesten setzt man auf Buttons, oft mit wenig intuitiven Symbolen. Scheinbar hat Microsoft in den letzten zwei Jahrzehnten nichts hinsichtlich Benutzerorientierung dazu gelernt. Für Leute die es einfach mögen ODER die einen Mac zu Hause haben wäre eher iOS anzuraten. Für den technikaffinen Benutzer, Apple-Hasser ODER Bastler eher Android. Microsoft muss hinsichtlich Useability und Connectivity noch sehr sehr viel lernen. Es vereint eigentlich die Nachteile von iOS (Gängelung …) und Android (unklare Benutzerführung …) und treibt diese sogar noch auf die Spitze.

    Nachtrag (drei Tage später)

    Es ist mir nun doch gelungen das Microsoft-Programm „Windows Phone“ zum laufen zu bekommen, indem ich den symbolischen Link im Musik-Ordner auf den eigentlichen iTunes-Ordner gelöscht habe. Na ja, symLinks ist ja was aus der UNIX Welt, dass kennt Microsoft wohl nicht, bei Windows gibt es ja nur die verkrüppelten Verknüpfungen. Egal.

    Das Erstaunen war groß, dass die M4B Hörbücher sowohl angezeigt, als auch abgespielt wurden. Natürlich wurde – aufgrund der fehlenden Merkfähigkeit der Position – immer wieder am Anfang begonnen und da hilft auch nicht, dass das Vorspulen (getippt halten des Buttons nächster Titel) mit der Zeit schneller wird. Die exakte Position zu finden, wenn man sich die Stelle gemerkt hat, wird zum Glücksspiel. Natürlich werden weder die Nero-Kapitelmarken noch die iTunes-Kapitelmarken erkannt oder unterstützt.

    Eine Live-Kachel die wirklich ein bisschen Live ist, ist die Kachel für die Musik-App (die Microsoft Musik-App nicht die Nokia-Musik-App). Diese zeigt während des Abspielens eines Titels den Interpreten an. Dieser läuft zuerst gleichzeitig/untereinander von links nach rechts und rechts nach links, anschließend von unten nach oben durch die Kachel. Dies wiederholt sich dann. Lange Namen werden seltsam abgekürzt „Orchestral Manoeuvres in the Dark“ zb zu „Orcmano in the Dark“. Eine Anzeige des Titels, der Spieldauer oder des Covers gibt es aber nicht.

    Für mich ist das Windows-Phone Experiment durch und durch daneben gegangen. Windows Phone 8 ist lieblos und ohne stimmiges oder klares Gesamtkonzept zusammen gestückelt. Das Gerät erzeugt nur dann ein positives Gefühl, wenn mal wieder eine Meldung eines unerwarteten Problems mit einer lustigen 8-stelligen Codenummer auftaucht. Das passiert immer mal wieder und lässt mich Grinsen. Ansonsten ist es nur für die Rücksendung geeignet.

    • M. Roger

      14. Februar 2014 at 19:03

      Love it or hate it!
      WP kann viel und hat noch Potential ! Aber wer nicht will, der kann sich der anderen menüführung und Funktionen nicht erwärmen. Schade eigentlich , dass den androidjanern so die Lust auf Windows Phone schon vorher verdorben wird.

    • renrew

      1. März 2014 at 20:49

      Ich glaube dieser Anwender hat Windows Phone nicht verstanden. Beim Auspacken war er schon nicht neutral. Er hat nur einen Tunnelblick. Schade, es ist nicht alles Android, was glänzt. Für Anwender, die auch mit Microsoft Produkten arbeiten ist Windows Phone überlegenswert. Man ist dann in gewohnter Umgebung. Für tausende blödsinniger Apps ist natürlich das andere Betriebssystem für viele entscheidend, leider. Updates des Betriebssystems auf neue Versionen ist bei Android meist providerabhängig und funktioniert nicht bei der meisten Hardware.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      2. März 2014 at 20:09

      Alter :D – sorry, darauf kann ich nicht antworten, sonst werde ich beleidigend :D

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