Muss man noch für jedes neue Handy eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und zig Journalisten, Blogger, etc. für viel Geld durchs Land oder die Welt karren? Ich glaube an dieses Prinzip schon sehr lange nicht mehr, doch einige können es nicht lassen. Dass die ehemaligen OnePlus-Gründer sich nicht großartig verändert haben, beweisen sie gerade mit Nothing.

Was die noch junge Gadget-Marke gerade macht, das erinnert uns sehr stark an das OnePlus der früheren Tage. Eine Welle nach der anderen anschieben. Aus sehr wenig möchte man möglichst viel machen. Deshalb gab es einen Monat vor der Enthüllung des Nothing phone (1) bereits einen ersten Blick auf das Design des Gerätes.

Man musste weit fahren, um wenig zu sehen

Aber nicht nur online, was logisch gewesen wäre. Man hat in der Schweiz sogar ein ganzes Event auf die Beine gestellt, um das neue Phone auf dem Display liegend in einem Glaskasten zu präsentieren. Dafür sind Medienleute extra dorthin gefahren. Das ist so absurd. Ich verstehe nicht mal, warum sich das einige Kollegen auch ernsthaft noch antun.

Wobei man schon sehen kann, welchen Hintergrund das hat. Diese „Präsentation“ vor Medien scheint eine ordentlich angelegte Werbekampagne zu sein. Bei den Kollegen werden im Zusammenhang mit den Beiträgen dazu auch entsprechende Werbeanzeigen gleich mitgeliefert. Von Carl Pei und Co. ist das mal mindestens smart.

Ein Blick auf das Nothing im Apple-Look mit transparenter Rückseite:

Ich finde das ehrlich gesagt bisschen drüber. Nothing wird das Smartphone nicht neu erfinden. Nicht mal das Design ist auffallend, wenn wir von der durchsichtigen Rückseite mal absehen. Auffällig ist eher, dass der Rest schwer nach iPhone aussieht. Und ihr wisst ja, OnePlus wollte früher auch schon immer Flagship und iPhones killen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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