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o2 rudert zurück: Bewegungsdaten von deutschen Mobilfunkkunden werden doch nicht verkauft

Denny Fischer

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am

o2-logoIn Deutschland konnten wir durch diverse Empörungswellen schon sehr viel anrichten, unter anderem wäre der Druck ohne die Internetgemeinschaft damals auf Guttenberg sicher nicht so groß gewesen, wie er das letztlich war, zudem hätte Google ohne die unbegründete Panikwelle den Street View-Dienst auch hierzulande weiter ausgebaut. Der Druck, der durch das Netz aufgebaut werden kann, hat also seine Sonnen- aber auch Schattenseiten, doch diesmal gibt es wieder etwas Positives zu berichten.

Vor wenigen Tagen musste ich euch mitteilen, dass o2 und deren Muttergesellschaft Telefonica planen die Bewegungsdaten ihrer Kunden anonymisiert an die Werbeindustrie zu verticken. Man wäre der erste Provider gewesen, der so mit den Daten seiner Kunden umgeht, unter anderem um die eigene Schuldenlast etwas zu verringern. Doch in Deutschland gab es natürlich wie immer eine große Welle an empörten Kunden und Nicht-Kunden, die ihren Ärger im Netz Luft machten, wieder mit Erfolg.

Wie ein Sprecher der dpa mitteilte, wird man aufgrund des „Feedbacks“ der Kunden auf die Einführung von o2 Smart Steps in Deutschland verzichten. Das ist das Produkt der neuen Abteilung Telefonica Dynamic Insights, die Smart Steps, also das detaillierte Verwerten der Bewegungsdaten von Mobilfunkkunden, zuerst in Großbritannien und dann in Deutschland an den Start bringen wollen. (via, via)

Datenschutz und Kundenzufriedenheit haben bei Telefónica oberste Priorität. Nach dem Feedback unserer Kunden haben wir uns nun allerdings entschieden, Smart Steps in Deutschland nicht einzuführen […]

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