Messenger-Dienste sind heutzutage für gewöhnlich verschlüsselt, der Zugriff auf Privatnachrichten der Nutzer ist von außen im Grunde genommen nicht möglich. Nicht nur die deutsche Regierung wünscht sich allerdings eine gegenteilige Option, um wenigstens in der Strafverfolgung den Datenverkehr von WhatsApp, Signal und Co von außen prüfen zu können. Ein offener Brief diverser Institutionen, Sicherheitsexperten und Politiker warnt davor, derart einschneidend in die IT-Sicherheit eingreifen zu wollen.

Jede Art einer digitalen Hintertür würde grundsätzlich die Sicherheit der Nutzer gefährden.

Strafverfolgung hin oder her, die Ideen der Regierung halte ich ebenso für falsch. Wir können doch nicht ernsthaft wollen gezielt Sicherheitslücken in die Dienste zu integrieren, die heute von Millionen bzw. weltweit Milliarden privaten Menschen genutzt werden.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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