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OnePlus One im ersten Eindruck

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Mit dem One erzeugt der chinesische Hersteller OnePlus seit Monaten ein virales Gewitter, das ich persönlich in dieser Art seit langem nicht mehr gesehen hab. Nicht nur das One selbst, sondern auch dessen Vermarktung sind so dreist, dass es schon wieder genial ist. Da ich beruflich in eine ähnliche Richtung gehe, muss ich wirklich meinen Hut vor OnePlus ziehen. Keine Kosten für Werbung, unzählige Anhänger, viele davon inzwischen verhasst – Dank limitierter Verfügbarkeit durch ein Einladungssystem. (Sucht einfach mal bei Google nach „Einladungssystem“. Ratet mal wer dieses Keyword für sich eingenommen hat)

UPDATE: Unser kompletter Testbericht zum OnePlus One ist jetzt online!

Aber genau deswegen schwirrt der Name OnePlus auf allen Blogs und Webseiten durch das Netz. Ich persönlich gehe täglich im OnePlus Forum ein und aus. Die Zahl der Leute, die sich über OnePlus aufregen steigt immer weiter, aber selbst wenn deswegen ein paar wirklich abspringen, die Anzahl der Menschen, die selbst in Wochen nach Hasstiraden noch ohne zu zögern auf den Kauflink bei Invite-Erhalt klicken würden, bleibt dennoch hoch.  Selbst zahlreiche Blogs meckern über diese Vorgehensweise, aber für OnePlus bedeutet das eigentlich nur noch mehr Aufmerksamkeit.

Neben dieser recht ungewöhnlichen Vermarktung fällt das One selbst aber erstmal aus dem Visier, obwohl es der Grund ist warum OnePlus sich das alles überhaupt erlauben darf. Wir haben den „Flagschiff Killer“ zum Test erhalten und sagen euch dann ob OnePlus sich die positiv gemeinte „große Schnauze“ auch leisten kann. Aber zuvor gibt es unseren ersten Eindruck.

Hardware


Darf ich vorstellen? OnePlus One, besser bekannt als das Highend Smartphone ab 269€. Ein Snapdragon 801 mit 2,5GHz, 3GB Arbeitsspeicher, ein 5,5 Zoll Full-HD Display, CyanogenMod 11 ab Werk und ein starker 3100mAh Akku. Dazu gibt es wahlweise 16 oder 64GB Speicher für 269 oder 299€. Alle Daten seht ihr hier:

Display 5,5″ 1080p LC-Display (401PPI)
Größe 152.9 x 75.9 x 8.9 mm
Gewicht 162 g
Betriebssystem CyanogenMod 11S basierend auf Android 4.4
CPU Qualcomm© Snapdragon™ 801 Prozessor mit 2.5GHz Quad-core CPUs
GPU Adreno 330, 578MHz
RAM 3 GB LP-DDR3, 1866MHz
Speicher 16 weiß/64 schwarz GB eMMC 5.0
Kameras 13 Megapixel – Sony Exmor IMX 214 (4K Video, Slow Motion) 5MP Frontkamera
Akku-Kapazität Eingebauter LiPo Akku mit 3100 mAh
Sonstiges  LTE: Frequenzbänder: 1/3/4/7/17/38/40, NFC, Bluetooth 4.0, GPS, WiFi, Stereo – Lautsprecher, Benachrichtigungs-LED,  Corning© Gorilla© Glass 3, Bewegungsmesser, Gyroskop, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor

Design, Verarbeitung und Haptik


Wer jetzt denkt, dass man bei dem Preis irgendwo sparen muss liegt zumindest bei diesen 3 Punkten falsch. Auf die vielen kleinen Designaspekte gehen wir erst im endgültigen Test ein, aber dafür ist es bis jetzt auf jeden Fall gelungen. Auch die Verarbeitung überzeugt. Spaltmaße sind nicht auszumachen. Kurz gesagt würde ich das OnePlus One in Sachen Verarbeitungs-Niveau auf eine Stufe mit dem HTC One M8 stellen. Auch die Haptik begeistert. Wir haben ja die Sandstein-Variante und diese besticht durch eine leicht raue, mattgraue Oberfläche. Das Anfassgefühl ist bisher einzigartig und man muss es eigentlich mal in die Hand genommen haben um zu wissen was ich meine.

Das OnePlus One sieht also gut aus, ist bombenfest zusammengeschraubt und fühlt sich großartig in der Hand an. Weiter geht es mit:

Display und Akku


Auch dieser Abschnitt wird kurz, da man sich vieles für den Test aufheben möchte. Ich kann aber so viel verraten, dass ihr auch hier nicht enttäuscht werdet. Das 5,5 Zoll große Display löst mit 1920×1080 Pixeln auf und ist mit rund 400 Pixeln pro Zoll noch mehr als scharf. Die Farbwiedergabe und Helligkeit sind auch sehr gut. Leider gibt es einen minimalen Gelbstich, den man aber auch nur im Vergleich mit einem perfekt kalibriertem Display sieht. Es ist nicht das beste Display, aber ein sehr gutes. Ungefähr auf dem Level vom LG G2.

Zwar habe ich das One erst seit gestern im Einsatz, aber der Akku hält was er verspricht. Der 3100mAh Bolide kam mit rund 70% Akkuladung bei mir an und schaffte dann bis zum letzten Atemzug knapp 6,5h Displaylaufzeit und 12h Standby. Ein guter Wert für den Anfang.

Mehr will ich vorerst nicht bewerten. Kamera Beispiele gibt es hier und knapp 50 Bilder vom OnePlus hier. Alle weiteren unzähligen Artikel zum OnePlus One gibt es hier.

7 Kommentare
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7 Comments

  1. FormelLMS

    18. Juni 2014 at 17:48

    Super. Genau das selbe Gefühl von Smartphone kenne ich vom Oppo Find 5 letztes Jahr (siehe meinen Testbericht hier auf eurer Seite) und eben jetzt ganz aktuell mit dem Find 7a.
    Ich freue mich auf den kompletten Artikel!

    • Daniel Lohre

      18. Juni 2014 at 18:48

      Sind sich ja recht ähnlich, hatte das Find 5 mal kurz in der Hand, war genauso gut verarbeitet. Oppo und OnePlus gehören aber auch beide zu BBK, also kein Wunder.

    • FormelLMS

      18. Juni 2014 at 18:58

      Jupp. Merkt man. Ich finde, dass man das Gefühl nicht mit einem Samsung oder Sony oder LG vergleichen kann. Das bekommen die nicht hin.

  2. Micha

    18. Juni 2014 at 17:53

    Ich teile deine einleitenden Worte über die Strategie von OnePlus. Verstehe auch nicht so ganz, worüber die Leute sich aufregen und hätte nichts dagegen, wenn wirklich ein paar Leute abspringen und ich dafür eventuell etwas früher an das Gerät käme.
    Aber du wirst Recht haben, all diejenigen, die meckern, werden trotzdem kaufen.
    Wie auch immer, schön, dass dein erster Eindruck ein guter ist, damit lohnt sich das warten weiterhin.

  3. Mattes H

    18. Juni 2014 at 18:24

    Danke für den schnellen Bericht :)

  4. Micha

    18. Juni 2014 at 22:57

    Was ich noch hinzufügen muss: ich kannte diese Sandstein-Variante nicht und finde die echt gelungen auf den Bildern. Sehr schönes Ding, wirkt extrem wertig. Cool, dass das hier gezeigt wurde, ist mir entgangen und wäre ne klare Option, wenn es dann endlich bestellbar ist.

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