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Online-Shopping wird bald etwas komplizierter – Panik ist allerdings überflüssig

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Online einzukaufen ist heute kinderleicht und das manchmal auch etwas zu einfach, deshalb gibt es ab September 2019 neue Regeln innerhalb der EU. Eine neue Zahlungsrichtlinie, auch als PSD 2 bekannt, wird zum 14. September 2019 in Kraft treten und einiges für Zahlungen im Web umkrempeln. Vermutlich habt ihr bereits euer Online-Banking umstellen müssen, Online-Banken wie ING haben das zuletzt für ihre Kunden erzwungen.

Unter anderem soll die Zahlung per Kreditkarte anders laufen. Bisher reicht die bloße Eingabe der Daten aus, die direkt auf der Kreditkarte abgebildet sind. Mit gestohlenen Daten konnten Betrüger online bislang ohne größere Hürden sofort bezahlen. Um das zu unterbinden, wird zukünftig eine weitere Bestätigung benötigt. Im Grunde genommen wie bei jeder Überweisung im Online-Banking, die für gewöhnlich per einmaliger TAN bestätigt wird.

Jetzt kommt also auch für die Zahlungen per Kreditkarte ein zweiter Faktor hinzu – eine zugesendete TAN, der Fingerabdruck über die Banking-App oder eindeutige Passwörter. Was übrigens eine ziemlich gute Sache ist, auch wenn das Medienecho etwas anderes vermuten lässt. Angst haben vor allem die Händler, weil die doppelte Authentifizierung vielen Kunden bislang unbekannt ist, die nächste Shoppingtour im Netz droht zu platzen.

Oder vielleicht braucht auch der Handel einfach etwas Geduld, die Neuerungen werden bei den Leuten ankommen und die Kundschaft wird sich zwangsläufig daran gewöhnen. In meinen Augen ist auch der Anwender gefragt, sich mit seiner Bank und den angebotenen Funktionen auseinanderzusetzen, wenn er denn das komfortable Online-Shopping wie gewohnt nutzen möchte.

Google, Amazon, WhatsApp, etc. doppelt absichern (Zweistufige-Authentifizierung)

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