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Marktgeschehen

OnLive in der Krise – HTC verliert 40 Millionen Dollar

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

onlive

onliveDie Kenner wissen sicherlich sofort welcher Dienst gemeint ist, wenn wir den Namen OnLive in den Mund nehmen bzw. hier im Blog schreiben, denn dabei handelt es sich um einen genialen Cloud-Gaming-Service. Leider ist der bisher nicht in Deutschland verfügbar und das wird sich nicht ändern, denn das Projekt ist vorerst gescheitert. Gleichzeitig dürfte man sich natürlich nach Lesen des Titels fragen, was HTC damit schon wieder zutun hat, doch das ist schnell aufgeklärt. Denn der taiwanische Hersteller hatte neben Beats by Dr. Dre auch in OnLive investiert, nachdem man nun die Hälfte der Beats-Anteile zurückverkaufte, verlor man zugleich beim Verkauf von OnLive an einen neuen Investor insgesamt 40 Millionen Dollar der eigenen Investitionen.

Bei OnLive selbst wird ein großer Teil der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen, nachdem man in einer Nacht und Nebel-Aktion das Unternehmen verkaufte. Zugleich zeigt sich auch hier wieder die in letzter Zeit fehlerhafte Strategie von HTC, welche einige zig Millionen Dollar auf dem Gewissen hat.

OnLive hatte auf jeden Fall viel Potenzial, doch offensichtlich stiegen die Kosten für Server usw. in nicht überschaubare Mengen. Mit OnLive konnte man mit „jedem Gerät“ in der Cloud zocken, denn die benötigte Technik für die Berechnung der Spiele waren dicke Server am anderen Ende der Welt, Zuhause gab es nur die Signale für die Controllereingaben und das Videosignal des Spiels aus der Cloud. High-End-Gaming auf Tablet und Smartphone war der Gedanke von HTC, weshalb man in OnLive investierte. (via)

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2 Kommentare
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2 Comments

  1. Chris

    20. August 2012 at 13:07

    Wirklich wirklich schade!
    Als Onlive früher in Deutschland noch verfügbar war, habe ich das auch genutzt und fand gerade das Spiele antesten genial. So konnte man sich überzeugen ob man ein Spiel wirklich kaufen möchte. Als wirkliche Alternative konnte man das allerdings nicht sehen, da der Ping nach Deutschland einfach zu hoch war. Ich hoffe aber das in Zukunft wieder in solche Projekte inverstiert wird.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      20. August 2012 at 13:08

      Es ist ja nicht tot, mal sehen, was die neuen Besitzer daraus machen können.

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