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Testberichte

Oral-B Genius 8000: Zahnbürste mit Bluetooth und App getestet

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Erstmals hatten wir hier im Blog über eine Zahnbürste im Februar 2016 berichtet, nun konnten wir die Genius 8000 von Oral-B auch endlich selbst testen. Zahnpflege kann richtig ins Geld gehen, statt sich für ein paar wenige Euro eine Zahnbürste im nächsten Kaufland zu besorgen, lassen sich auch locker 100+ Euro für eine Zahnbürste ausgeben. Aber lohnt sich denn dieser enorme Aufpreis?

Geht es nach der Industrie, dann sicherlich. Über die vergangenen Monate bin ich dieser Frage im Alltag ein wenig auf den Grund gegangen, Oral-B stellte mir dafür die Genius 8000 für einen Test zur Verfügung.

Alles ist besser mit Bluetooth

Bei der Genius-Serie handelt es sich nicht bloß um Zahnbürsten, welche über einen Elektromotor automatisch rotieren und somit eventuell gründlicher reinigen, sondern wir bekommen hier eine smarte Zahnbürste geboten. Mehrere Funktionen gelten für mich als Besonderheiten, zuvor nutzte ich nämlich noch ganz klassische Handzahnbürsten. Wobei diese ja auch mit der Hand benutzt wird… ach, ihr wisst schon.

Neben der klassischen Funktionsweise einer elektrischen Zahnbürste hat die Genius 8000 einen integrierten Datenspeicher und Bluetooth. Sie zeichnet also euer Putzverhalten auf und synchronisiert es mit dem Smartphone. Es gibt sogar noch mehr Funktionen in Verbindung mit dem Smartphone, auf die ich dann gleich eingehen werde.

Nutzung im Alltag, mit App und ohne

Natürlich lässt sich die Zahnbürste auch ohne App nutzen. Mit App bekommt man allerdings zusätzliche Funktionen, neben der Statistik zu eurem Putzverhalten auch eine sogenannte Positionserkennung. Dafür packt ihr euer Smartphone in eine Halterung an den Spiegel, innerhalb der App muss dann die Frontkamera auf euer Gesicht ausgerichtet sein. Während ihr putzt, kann die App die Position der Zahnbürste erkennen.

Ihr bekommt bestätigt, wenn ihr mit einem Bereich in eurem Mund fertig seid oder eben noch zu putzen habt. Damit soll ermöglicht werden, dass ihr definitiv jeden Bereich gründlich genug bearbeitet. Wenn mir dadurch etwas positiv aufgefallen ist, dann die längere Putzzeit. Mir wird das Gefühl gegeben gründlicher arbeiten zu müssen, also putze ich auch länger und habe schlussendlich ein besseres Gefühl als bisher.

Über die App lässt sich natürlich auch grundsätzlich eine Putzzeit konfigurieren, die dann auch ohne Verbindung zur App immer automatisch angesetzt wird. Dabei wird der Mundraum in vier Bereiche unterteilt, die Zeit entsprechend geviertelt und mittels kurzer Unterbrechung der Rotation dem Nutzer deutlich signalisiert. Alle gesammelten Daten werden in Statistiken ausgewertet.

Nutzt man die App, wird im Nachhinein auch noch nach Mundwasser, Zahnseide, etc. gefragt, sodass auch vergessliche Nutzer keinen Part auslassen bzw. vergessen können. Während man putzt, zeigt die App auch auf Wunsch News aus aller Welt, Zitate und anderer Kram an. Da ich sowieso ständig am PC und Smartphone hänge, eine für mich weniger wichtige Funktion.

Haptik, Lautstärke, Akku

Auffällig ist im Vergleich zu vielen günstigeren Geräten auch der größere Body der Zahnbürste, der sicher dem großen Akku und dem starken Motor geschuldet ist. Dennoch liegt die Zahnbürste gut in der Hand und ist nicht zu schwer. Problemlos erreicht man aufgrund der Größe der Zahnbürste und Länge der Bürstenköpfe locker jeden Bereich im Mund, wobei das generell bei einer Zahnbürste kein Problem darstellen sollte.

Der integrierte Akku der Genius 800 soll laut offiziellen Angaben bis zu 12 Tage auskommen, ich selbst kam auf jeden Fall mindestens eine komplette Woche (2x tägliches Putzen à 3 min) ohne Steckdose aus. Nicht so gut hingegen ist die Lautstärke der Genius 8000, sie arbeitet doch deutlich lauter als „günstigere“ Geräte der Konkurrenz. War ich bei Freunden zu Gast, war die Lautstärke immer Thema.

Weiteres Wissenswertes…

Im Lieferumfang war neben der Zahnbürste auch ein Set mit drei Aufsätzen, zudem eine Ladestation, eine Smartphone-Halterung und ein Reiseset. In den Zusatz zur Ladestation passen bis zu vier Köpfe, die zudem über farbliche Ringe markiert werden können. In das Reiseset passt die Zahnbürste zusammen mit zwei Köpfen. Die beiliegende Halterung für euer Smartphone hält an Spiegeln übrigens bombenfest, auch das Smartphone ist im Greifarm definitiv sicher.

Neben den unterschiedlichen Köpfen bietet die Genius 8000 natürlich auch noch unterschiedliche Putzfunktionen, die über eine Taste an der Vorderseite umgestellt werden können. Ob diese zusätzlichen Putzfunktionen wirklich nützlich sind, wird wohl nur ein Zahnarzt bewerten können.

Zu guter Letzt gibt es noch eine Druckerkennung, die bei zu starkem Druck die Motorleistung reduziert und euch zusätzlich über ein rotes Licht am sogenannten Smart Ring informiert. Letzterer kann grundsätzlich mit einer Farbe eurer Wahl belegt werden.

Wie sieht es später mit den Finanzen aus? Nehmen wir einfach mal den CrossAction als Standard-Kopf für die Genius 8000, werden wir je nach Größe des Pakets um die 3 Euro pro Kopf los. 28 Euro werden für das 10er Paket* fällig (2,80 Euro je Kopf), deutlich teurere 10 Euro für das 3er Paket (3,33 Euro je Kopf).

Fazit

Oral-B liefert hier ein wirklich umfangreiches Paket für die Zahnpflege. Auch wenn ich der Meinung bin, eine App dafür nicht unbedingt zu benötigen. Gemessen am Funktionsumfang und den hoffentlich wahren Versprechungen der Zahnputzindustrie sowie des Herstellers, sind die zum Zeitpunkt des Artikels zu investierenden 100+ Euro durchaus gerechtfertigt. Ich selbst fühle mich seit Nutzung der Genius 8000 auf jeden Fall wohler als vorher.

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2 Kommentare
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2 Comments

  1. P!ROOOO (-(-(--)-)-)

    13. Januar 2017 at 13:05

    Wenn man normal über Timer putzt kann man eigentlich zwischen 4 oder 6 Flächen wählen.

    • Denny Fischer

      13. Januar 2017 at 16:54

      ok, ich guck nochmal in die App

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