Pebble: Probleme mit dem Zoll werden endlich beseitigt

pebble produktbild

Wer sich eine Pebble Smartwatch in den letzten Wochen bestellte, musste leider auch damit rechnen, dass das Teil möglicherweise am Zoll hängenbleibt. Hinfahren und abholen ist dann nicht, denn Pebble hat diverse Fehler gemacht, weshalb die smarte Uhr nicht den EU-Richtlinien entspricht und daher theoretisch nicht eingeführt werden darf. Nicht nur deutsche Käufer hatten derartige Probleme, auch in einigen Nachbarländern gab es häufiger Beschwerden darüber.

Uhr zurückschicken oder zerstören lassen, das ist die bisherige Auswahl gewesen, wenn die Bestellung am Zoll festhingt. Jetzt haben sich aber endlich auch mal die Pebble-Macher offiziell geäußert und kündigten an, dass die bisherigen Probleme wegen falscher Seriennummern, fehlender Dokumente, etc. großteils beseitigt werden konnten.

Bisher war wohl eine Hürde für die Problemlösung, dass man das Problem für das Verbot der Einfuhr nicht richtig verstanden hatte, wodurch es sich bisher auch nur schlecht beseitigen ließ. Eine 100-prozentige Lösung gibt es bis heute nicht, doch sie ist in Arbeit.

Tracking reports of Pebblers with Customs issues (separating fact from fiction, navigating language barriers, updating resources to get watches through, and providing logistics and next steps for any individual reports of Pebbles being rejected and sent back to us). As of now, we’re at a point where our solutions are getting Pebbles through again, but this is still not an issue we can say is 100% resolved. A close eye is still being kept on this inconvenience to backers via emails to Support and by me on Social channels.

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(via MobileGeeks, Pebble Forum, Heise)

  • netrowdy

    Solange nicht mal wir „Einheimischen“ uns einigen können, was Pebble angeblich falsch gemacht haben soll, wer letzlich Importeur ist, ob eine Bedienungsanleitung wirklich benötigt wird und ob der Rückschluss auf die CE-Konformität wirklich nicht gegeben ist, werden die Amis die „Probleme mit dem Zoll“ auch nicht „endlich beseitigen“ können.
    Nicht solange der Einfuhrprozess der Willkür, Beurteilung und Entscheidungsbefugnis eines jeden unserer dezentralisierter Zollämter unterliegt.

    Man sollte aber bei allem Skandal, der jetzt daraus gemacht wird bedenken, dass wir von offensichtlich bekannten 10 (!) betroffenen Backern bei exakt 3 unterschiedlichen Zollämtern in Deutschland (von ungefähr 200) reden. Die Probleme in „einigen Nachbarländern“ sind meines Wissens bisher auf einen Fall in Belgien beschränkt.

    Die, die in letzter Zeit ins selbe Horn blasen und in dieser Sache auf das Pebble-Team schimpfen sind größtenteils Backer, die noch auf ihre Lieferung warten müssen, aber keinesfalls zwangsläufig den o.g. Problemen ausgesetzt sind oder bereits ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    • dennyfischer

      Meines Erachtens sind „Fehler“ auf beiden Seiten gemacht. Andere Hersteller bekommen es auch hin die entsprechenden Dokumente etc. beizulegen. Wenn es dann immer noch scheitert, kann man auch über den Zoll meckern.