4 Milliarden Konten wurden im Oktober in einer Datenbank entdeckt, über 4 TB war das Paket an geleakten Daten insgesamt groß. Betroffen sind unterm Strich wohl um die 1,2 Milliarden Menschen, deren Daten unfreiwillig im Netz gelandet sind. Dazu gehören Rufnummern, Namen, E-Mail-Adressen sowie Profilinformationen von Facebook und Linkedin. Zu offen waren wohl die Server […]

4 Milliarden Konten wurden im Oktober in einer Datenbank entdeckt, über 4 TB war das Paket an geleakten Daten insgesamt groß. Betroffen sind unterm Strich wohl um die 1,2 Milliarden Menschen, deren Daten unfreiwillig im Netz gelandet sind. Dazu gehören Rufnummern, Namen, E-Mail-Adressen sowie Profilinformationen von Facebook und Linkedin. Zu offen waren wohl die Server von Unternehmen, die entsprechende Daten sammeln und an andere Unternehmen weiterverkaufen.

In erster Linie sind wohl weniger europäische Nutzer betroffen, mehr dafür in den USA, Kanada und Großbritannien. Dennoch wieder mal erschreckend, dass auf einen Schlag gleich mehrere Milliarden Nutzer von Fehlern und Sicherheitslücken betroffen sein können. In diesem Fall lagen die verknüpften Nutzerdaten auf einem offenen Cloud-Server und niemand weiß, wie bzw. durch wen sie dort überhaupt hingekommen sind.

Checken könnt ihr eure eigenen E-Mail-Adressen unter anderem hier. Sind sie durch einen Hack oder auf ähnliche Art und Weise bereits an die Öffentlichkeit gelangt, könnt ihr das dort prüfen.

(Bloomberg, DataViper)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.