Pixel Kamera soll kein KI-Monster werden, Google hat andere Pläne

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Google verfolgt für die Pixel Kamera einen Plan und wird KI wohl anders als andere einsetzen.

Wenn es eine wiederkehrende Besonderheit bei den Pixel-Smartphones gibt, eine Konstante, dann ist es auf jeden Fall die Pixel Kamera. Egal ob Pixel 5 oder Pixel 9, die Hauptkamera war immer eine Besonderheit. Jedoch nicht aufseiten der Hardware, sondern viel mehr durch ihre einzigartige Software. Das möchte sich Google beibehalten.

In einem aktuellen Interview spricht einer der Manager über die Pläne und Ideen hinter der Pixel Kamera. In den letzten Jahren gab es einen Wandel für Fotos. Vor ein paar Jahren ging es noch darum, Fotos schärfer zu stellen und Bildrauschen zu vermeiden. Heute werden Erinnerungen erstellt und im Nachhinein kreativ bearbeitet.

Editor mit KI wird immer wichtiger

Es ist wichtiger, dass Erinnerungen nach Bedarf der Nutzer erstellt werden können. Dass Fotos nicht mehr unbedingt lebensecht sind, ist durchaus gewollt. Google sieht die Bereitstellung von KI für alle Nutzer als Prozess der Demokratisierung. Heute ist das Bearbeiten von Fotos ein kreativer Prozess und nicht mehr vorrangig ein Tool, um ein schlechtes Fotos in seiner Qualität zu verbessern.

Es macht aus Sicht von Google also deutlich mehr Sinn, nicht jede Art von KI-Funktion direkt in die Kamera zu stecken. „Die Leute möchten danach selbst den Knopf drücken können, um ihre eigene Entscheidung zu treffen“, das Anpassen der Fotos im Nachhinein wird ein immer wichtigerer Prozess. Ich gehe daher davon aus, dass Google weniger auf KI direkt in der Pixel Kamera setzen wird, als es etwa Xiaomi heute tut.

Google versteht KI derzeit als Mittel zum Zweck. Im Moment sieht das Pixel-Team darin vorrangig die Möglichkeit, „den Leuten Bearbeitungsfunktionen auf benutzerfreundliche Weise zur Verfügung zu stellen“. Ein weiterer Punkt ist, dass man mit der Kamera-App keine Simulation erstellen möchte.

Als Beispiel wird der Porträtmodus genannt, der nicht einfach eine klassische Kamera simuliert, weil das Kompromisse mitbringen würde, die man mit der echten Kamera auch eingehen müsste. Viel mehr soll der Gaußsche Unschärfeeffekt eintreten, den man etwa auch Photoshop findet und ohne die Einschränkungen eines echten Objektivs daherkommt.

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1 Kommentar zu „Pixel Kamera soll kein KI-Monster werden, Google hat andere Pläne“

  1. Richtige Einstellung, am Ende möchte ich als Besitzer des Telefons noch selbst entscheiden wie mein Bild aussehen soll. Ein wenig Können soll ja noch gefordert sein.

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