Pixel-Smartphones: Huawei und Google einigten sich nicht, so ist es HTC geworden

Ursprünglich sollten die neuen Pixel-Smartphones von Huawei gebaut werden, doch Google konnte sich mit dem chinesischen Hersteller nicht einigen und so wurde es dann doch Plan H. HTC baut bekannterweise für Google die allerersten Pixel-Smartphones, die sich von den Nexus-Geräten doch in einigen Details unterscheiden werden, wie etwa beim alleinigen Google-Branding. Von HTC werden wir auf den neuen Smartphones* nämlich nichts lesen können.

Unter anderem war das ein entscheidender Punkt, warum sich Huawei und Google nicht einig wurden. Ursprünglich hatte man nach dem Nexus 6P nämlich zuerst an Huawei gedacht, als bei Google die Entwicklung der 2016er Smartphones begann, doch Unstimmigkeiten sorgten am Ende für den Partner aus Taiwan. Schon beim Nexus 6P ging einiges schief, denn Huawei hatte die Zusammenarbeit mit Google auch dafür geplant, um endlich einen großen Schritt auf dem amerikanischen Markt machen zu können, doch das ging gründlich schief.

Wichtig ist der Verkauf bei Providern, der für das Nexus 6P zwar geplant war, am Ende aber doch nicht klappte. Gespräche wurden geführt, Gespräche wurden abgebrochen. Das Huawei Nexus 6P landete anders als erhofft und geplant nicht bei den Providern in den Regalen. Ganz besonders hatte man bei Huawei wohl Verizon im Kopf, der zweitgrößte Provider der USA, doch daraus wurde nichts.

Gleiches gilt für eine riesige Werbekampagne im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar, doch auch daraus wurde letztlich nichts. Am Ende, so die Quellen der Kollegen, war das ambitionierte Nexus 6P-Projekt nie in Gänze in Erfüllung gegangen und für Huawei nicht der erhoffte große Wurf.

Zu allem Überfluss werden die neuen Pixel-Smartphones bei US-Providern erhältlich sein, nur passiert das jetzt eben ohne Huawei. Trotz allem soll die Partnerschaft zwischen Google und Huawei noch immer sehr eng sein, was daher gegen die jüngsten Gerüchte einer Huawei WATCH mit Tizen sprechen würde.