Polestar hat in den letzten Jahren das Portfolio sukzessive aufgestockt und mit einer größeren Modellauswahl mehr Verkäufe erzielen können. Mit weiteren neuen Elektroautos will man auch endlich aus der Verlustzone kommen.
Denn die Absatzzahlen mögen höher sein, auch der Umsatz ist freilich nach oben gegangen, dennoch vermeldete Polestar für die letzten Quartalszahlen weiterhin dicke Verluste im dreistelligen Millionenbereich. Damit man dort rauskommt, sind vier neue Stromer für die kommenden drei Jahre geplant.
Polestar 2 wird endlich ein richtiges Elektroauto
Es geht aber jetzt nicht mehr allein ums Premium-Segment, Polestar will im größeren Volumen erfolgreich sein und hat hierfür einen Plan bekannt gegeben. Zuerst wird es für den Massenmarkt einen neuen Polestar 2 geben.
Ein größeres Update in Form einer neuen Generation soll laut Polestar-Mitteilung „ein komplett neuer Nachfolger“ werden. Ich denke, es erfolgt der Wechsel auf eine aktuelle 800-Volt-Architektur und das Ende des ursprünglichen Verbrenner-Bausatzes (CMA von Volvo).
Wir wissen aber auch, dass man mit Limousinen nicht mehr so viele Kunden abholt. Dennoch ist weiterhin die Rede von einer Limousine, die Karosserie ändert sich daher wohl nicht so stark.
Polestar 7 bedient die große SUV-Zielgruppe
Definitiv höhere Verkaufszahlen sind für den Polestar 7 geplant, denn es wird ein kompaktes Elektro-SUV sein und damit auf das volumenstärkste Marktsegment abzielen. Die Rede ist vom „kompakten Premium-SUV“. Sicherlich eine Option zum Mercedes GLC EQ oder BMW iX3.
Schon 2026 werden zwei bekannte Modelle eingeführt bzw. um neue Varianten erweitert. Der teure Polestar 5 startet wohl im Sommer. Noch vor dem Jahreswechsel plant Polestar außerdem einen neuen 4er, hier soll „eine neue Variante“ eine „breitere Kundengruppe“ ansprechen. Vermutlich macht man aus dem bisherigen Coupé ein vollwertiges Premium-SUV mit höherer Dachlinie und mehr Platz.

Frisches Geld gibt es bislang von Geely, dem Mutterkonzern hinter Volvo und Polestar. Aber das kann nicht auf ewig so weitergehen, die heute eigenständige Marke muss endlich auch Geld verdienen und nicht nur verbrennen.
