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PRISM: Facebook, Google, Apple und Co. geben Nutzerdaten an US-Geheimdienste weiter

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Was wahrscheinlich in vielen Staaten Realität ist, kommt nun in den USA auch an die Öffentlichkeit. PRISM nennt sich ein Programm der NSA, welches kurz gesagt die Daten zig großer Konzerne einsammelt. Und es handelt sich dabei um Nutzerdaten wie Nachrichten, Fotos, Videos, IPs und so weiter, alles was man eben als Facebook, Microsoft, Google, Yahoo, Skype, Apple, etc.  von seinen Nutzern via Internet sammeln kann. Im Prinzip die totale Überwachung, wenn auch nur indirekt. Seit kurz oder lang geben die besagten Konzerne quasi den vollen Zugriff auf die oben auf dem Bild gelisteten Daten der NSA, wie die Washington Post und der Guardian berichten. Natürlich haben sich die ersten Konzerne bereits geäußert und sich klar dagegen ausgesprochen, allesamt wüssten sie von einem derartigen Programm nichts.

Wenns aber stimmt, dann ist das schon ein derber Einschnitt in die Privatsphäre von Millionen Bürgern, egal ob sie nun die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen oder nicht. Der Direktor der NSA hat indes das Programm bestätigt und hält die gesammelten Daten für die wichtigsten bzw. wertvollsten Daten, welche durch einen Auslandsgeheimdienst gesammelt werden können. Sicher dürften vor allem Ausländer bei derartigen Programmen im Ziel stehen.

Welche Daten nun von welchen Bürgern tatsächlich gesammelt werden, wird so schnell nicht bekannt. Allerdings muss man sich wohl bewusst sein, dass der Zugriff auf alle Daten jederzeit möglich ist, ob man nun will oder nicht.

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(via Golem)

2 Kommentare

2 Comments

  1. Jones

    7. Juni 2013 at 15:59

    Sollten diese Unternehmen Daten deutscher (oder auch europäischer Nutzer) weitergeben (vielleicht auch noch Logindaten), sind hier milliardenschwere Strafen fällig. Ich hoffe, das die EU hier hart durchgreift…

    • Nick

      7. Juni 2013 at 16:41

      Glaubst du doch selbst nicht dass die EU irgendwo „hart“ durchgreift. Eher verklagen sie Deutschland ein zweites mal wegen dem Disaster-Flughafen in Berlin.

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