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Marktgeschehen

Project Fi: Google wird zum Mobilfunkanbieter

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

google project fi

Google betritt mit dem Project Fi erneut ein neues Geschäftsfeld und wird jetzt auch noch zum Mobilfunkanbieter. Wie aber schon der Name verrät, handelt es sich hierbei zunächst noch um ein Projekt, nicht um ein frei verfügbares Angebot. Einige Eckdaten klingen aber sehr gut und fortschrittlich. Ein eigenes Netz betreibt Google nicht.

Geld zurück bei nicht gebrauchtem Datenvolumen

Der Knaller des Angebots ist meines Erachtens die Rückzahlung von Geld für unverbrauchtes Datenvolumen. 10 Dollar je Gigabyte kosten die Datenpläne von Project Fi. Bucht ihr beispielsweise zwei Gigabyte und verbraucht in einem Monat nur 1,2 GB, werden die nicht verbrauchten 800 MB in Form einer Rückzahlung an euch zurückgeführt. Wie sehr ich mir das auch bei unseren deutschen Providern wünschen würde.

Hotspots, LTE und Verschlüsselung

Ebenso geil ist die Technologie, die euch immer das bestmögliche Netz ermöglicht. LTE kann sogar von zwei verschiedenen Netzen gleichzeitig genutzt werden, um die beste Verbindung zu gewährleisten, alles passiert dabei automatisch. Auch wechselt euer Gerät dank Fi automatisch zwischen WLAN und LTE, des Weiteren werden automatisch die besten offenen WiFi-Hotspots angewählt und Daten können für mehr Sicherheit verschlüsselt durch ein digitales Tunnelsystem in derartigen Netzwerken raus und reingehen.

Nexus 6 only

Project Fi gibts leider noch nicht bei uns in Deutschland und zudem ist das Angebot von Google zunächst auch nur auf das Nexus 6 beschränkt. Bei aller Freude über ein neues Produkt, ist Project Fi doch wirklich ein Schritt in die Zukunft und ein Fingerzeig auch auf deutsche Provider.

UPDATE: 20 Dollar kostet übrigens das Grundpaket, je 1 GB Daten werden 10 Dollar verlangt.

7 Kommentare

7 Comments

  1. ted

    22. April 2015 at 20:50

    Glaube nicht dass das die Zukunft ist, finde das Konzept des Schweizer Providers Swisscom, mit Flat für alles besser (mal abgesehen von den Preisen).

  2. Julian Schwind

    23. April 2015 at 03:39

    Ich glaube auch nicht das es in nächster Zeit, irganwas, egal ob „Fi“ oder „Fiber“ nach Deutschland kommen wird. Nein, dazu sind es viele zu viele Bürokratische, Gesetzliche und soweiter.. Grenzen.
    Man sieht es ja sogar daran das es Chromebooks nicht herkommen.(speziell Pixel und Pixel 2014).

    Als einsigsten Grund warum sowas nicht kommt, kommt als Aussage: „Datenschutz “ als ob. In diesen Zeiten.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      23. April 2015 at 08:57

      Die Pixel-Chromebooks sind reine Entwickler-Geräte, ich glaube Google ist es daher ziemlich egal, die international zu verkaufen.

      Bei Fiber müssen ja Hardware-Arbeiten vorgenommen werden, Fi hingegen dürfte da „einfacher“ in Kooperation mit Providern möglich sein umzusetzen.

      Aber ansonsten gebe ich dir Recht, für Fi und Fiber sehe ich auch lange Zeit keine Chance außerhalb der USA

      • FI

        23. April 2015 at 11:32

        FI kommt Nomenklaturmäßig eher vom „WI-FI“ Fidelity als von Fiber (Glasfaser).
        Google tritt dabei als virtueller Roamingpartner auf, der Sinn und Zweck dahinter ist die Nutzung zweier LTE Netzwerkinfrastrukturen ohne eigene Netzinvestition. Telefonie funktioniert dann per IP >>> Marketingbezichnung FI.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        23. April 2015 at 11:44

        nur gut, dass du das wiedergegeben hast, was ich im Artikel geschrieben habe :P …

      • FI

        23. April 2015 at 11:56

        Natürlich hast du es derart beschrieben. Im Kommentar wurde es aber nochmals verwurstet. :P

        Nochmal zum mitschreiben: Google ist in dem Fall nur ein Reseller und das gibt es bei uns (in Mitteleuropa) auch! Das neue ist die direkte Integration der VoIP und die Fair Use Datenabrechnung.

        Wobei diese Dinge auch schon jetzt machbar wären.
        Ergo nothing completly new.

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