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Quad-Core Tegra 3 „Kal El“ kommt mit fünf Prozessorkernen, einer für Hintergrundprozesse um Strom zu sparen

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Ein Quad-Core-Prozessor mit fünf Kernen, klingt erstmal ziemlich unlogisch aber ist es in Wahrheit nicht, denn wir profitieren vom fünften Kern. Der neue Tegra 3 kommt gegen Ende des Jahres und ist bis dato als „Kal El“ bekannt, es ist einer der ersten Quad-Core-Prozessoren auf ARM-Basis und wird vor Kraft nur so strotzen. Doch Nvidia hat mitgedacht und verbaut einen fünften Prozessorkern, dieser ist nicht so leistungsstark wie die anderen und wird ausschließlich für die Hintergrundprozesse wie beispielsweise Musikwiedergabe oder Synchronisation verwendet.

[aartikel]B004SHHKWM:right[/aartikel]Bedeutet letztlich ganz einfach, dass entsprechende Hintergrundprozesse bei Bedarf auf diesen sogenannten „Companion Core“ ausgelagert werden, dadurch kommen die vier Hauptkerne nicht zum Einsatz und verbrauchen daher auch keinen Strom da keine Leistung benötigt wird.

Unter anderem ist diese Technologie auch ein Grund dafür, warum die neuen Prozessoren augenscheinlich immer leistungsstärker werden, daher aber nicht zwangsläufig auch einen höheren Energieverbrauch haben. (via)

2 Kommentare
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2 Comments

  1. Ricardo Rehländer

    21. September 2011 at 08:21

    Klingt doch schonmal sehr interessant. Wenn die CPU´s dann nochmal mit 2GHZ wie das "gemunkelte SGS3" getaktet wird, stekt da ja wirklich saumäßig viel Dampf dahinter.
    Gibt es jedoch eigentlich schon Applicationen die diese Rechneleistung ausnutzen können? Bzw. denkst du es wird mal (oder gibt es vielleicht ja schon) Möglichkeiten geben, die Rechenleistung seines Tabs bzw Smartphones mit einem Computer zu nutzen? Wäre schließlich nochmals ein Leistungsschub bei der Videobearbeitung etc.
    Letztendlich mal sehen, was Tegra 3 so alles drauf hat :)

    • Denny Fischer

      21. September 2011 at 08:38

      Ich glaube nur wenige Dinge werden die Leistung überhaupt ausnutzen können, Videobearbeitung wäre aber ein gutes Beispiel.

      Ob dieses Streaming auch mal im privaten Bereich zum Einsatz kommt, um die Rechenleistung weiterer eigener Geräte zu nutzen, kann ich mir schon vorstellen, nur nicht heute und nicht morgen.

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