Google hat sein Quick Share auf Android mal wieder verändert und plant ein sehr starkes Upgrade für die kommenden Wochen, das eine große Überraschung darstellt.
Wer gerade Quick Share nutzt und ihr hierbei die Sichtbarkeit konfigurieren wollte, hat womöglich bereits eine Änderung feststellen dürfen. Google hat geändert, dass man sich jetzt dauerhaft „alle“ sichtbar macht, stattdessen gibt es nur noch eine auf zehn Minuten begrenzte Option.
Was zunächst nach einer Einschränkung des Funktionsumfangs klingt, ist allein einer höheren Sicherheit geschuldet. Wer sich über Quick Share „alle“ sichtbar macht, kann es nun nicht mehr vergessen, die Funktion abzuschalten. Die auf zehn Minuten begrenzte Option, die übrig geblieben ist, erledigt das automatisch für euch.
Es existieren jetzt nur noch die Optionen „Meine Geräte, „Kontakte“ und „Alle für 10 Minuten“. Das entsprechende Update sollte bereits ausgerollt sein und euer Android-Gerät erreicht haben.
AirDrop-Support erreicht Pixel 9-Serie und dann weitere Android-Geräte
Nachdem Google bereits im vergangenen Jahr zur überraschen wusste, weil Pixel 10-Nutzer Dateien plötzlich über Quick Share an AirDrop-Nutzer teilen konnten, legt man 2026 noch einmal nach.
Quick Share auf dem Pixel 10 findet Apple-Geräte mit eingeschaltetem AirDrop:

Und es geht auch umgekehrt, man kann via AirDrop an ein Android-Gerät mit Quick Share senden:

Die Verteilung dieser Möglichkeit erreicht jetzt offiziell die Pixel 9-Baureihe. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Google verkündete vor wenigen Tagen schon fast ein AirDrop-Wunder, denn die Kompatibilität von Quick Share und AirDrop erreicht im Laufe des Jahres noch weitere Android-Geräte anderer Hersteller.
Google scheint sich eines Standards zu bedienen, den Apple schon seit einiger Zeit für AirDrop nutzen muss. Den Schalter kann man dennoch nicht einfach umlegen, die Entwicklung benötigt wohl trotzdem Zeit und Ressourcen.
Apple hat wenig Lust auf solche Vorstöße und will das iPhone-Ökosystem getrennt von Android sehen, aber man kann sich nicht auf allen Ebenen dagegen wehren. Google nannte für den AirDrop-Support allerdings noch keine weiterführenden Details, da müssen wir uns in Geduld üben.
