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Testberichte

RHA MA450i (In-Ear-Headset) im Test

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RHA MA450i Test

Endlich bin ich mal zum Testen der Kopfhörer gekommen, die hier schon seit Wochen bei mir sind. Ich habe von RHA das Modell MA450i zum Test bekommen, das sich durch mehrere Dinge von anderen Kopfhörern unterscheiden sollen. Zu allererst, es sind In-Ear-Kopfhörer, was ich persönlich nicht mag, allerdings unter Umständen für einen besseren Klang als bei herkömmlichen Kopfhörern sorgt und vor allem Umgebungsgeräusche besser abschottet, doch dazu später mehr. Die MA450i-Kopfhörer zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwei aus Metall gefertigte Ohrhörer haben, die sich nicht nur hochwertig anfühlen, sondern auch langlebiger sein sollen. Das kann ich natürlich jetzt noch nicht widerlegen oder bestätigen, allerdings machen sie einen guten Eindruck.

Die zweite Besonderheit ist das Kabel, das aus einem geflochtenen Stoff besteht und nicht wie sonst üblich aus Gummi. Auch dadurch sind mehrere Vorteile gegeben, die ich teilweise auch bestätigen kann. Definitiv verursacht dieser Stoff weniger Reibung und gleitet über andere Stoffe besser als Gummi, zumindest fühlt es sich so an, der Unterschied ist allerdings geringer als erwartet. Viel wichtiger ist die Stabilität, die durch diesen Stoff gewährleistet sein soll. Zwar habe ich nicht bis zum Ende an den Kabeln gezogen, doch die fühlen sich beim RHA-Kopfhörer definitiv widerstandsfähiger an, sind zudem nicht so dehnbar wie Gummi und geben daher nicht nach. Auch hier dürften sich wirklich spürbare Unterschiede erst über einen wesentlich längeren Zeitraum bemerkbar machen.

Kommen wir zum Sound, den ich ehrlich gesagt nur eingeschränkt beschreiben kann, da ich Headsets einfach nie nutze und daher wenig Erfahrung mitbringe. Ich habe den Sound mit verschiedenster Musik ausprobiert und würde ihn insgesamt als sehr satt bezeichnen, bei eher basslastiger Musik scheinen mir aber die tiefen Töne etwas zu stark zu überwiegen, hier könnte man eventuell mit Equalizer-Einstellungen etwas gegensteuern. Oftmals kratzen Lautsprecher bei längeren hohen Tönen, wie etwa wenn Adele mit all ihrer Stimme singt, die sie hat, doch auch das meistern diese Kopfhörer bei entsprechender Tonqualität problemlos bei vollster Lautstärke. Wie weiter oben schon angerissen, ist der Vorteil bei In-Ear-Kopfhörern, dass sie Umgebungsgeräusche nahezu komplett abschotten, was von Vorteil für einen guten Sound ist. Allerdings bringt das auch mit sich, dass Störgeräusche über das Kabel leicht übertragbar sind, wie etwa, wenn das Kabel am T-Shirt oder an der Jacke reibt, kann dadurch ein dumpfes Klopfen beim Laufen oder Rennen entstehen. Leider sind auch die getesteten Kopfhörer davor nicht gefeit, was mich persönlich sehr nervt und erst bei voller Lautstärke übertönt werden kann.

Auch integriert ist hier ein Mikrofon (bei der Kabelfernbedienung), das auch mit Android-Geräten funktioniert. Auch hier aber sind die Buttons für die Lautstärke bei Android wirkungslos, der mittlere Button aber bietet die Möglichkeit, das Mikrofon während eines Gesprächs stumm zu stellen. Die Sprachqualität des Mikrofons würde ich als gut beschreiben.

Fazit: In Anbetracht meines eher eingeschränkten Kenntnisstands über Kopfhörer bieten die RHA MA450i meiner Meinung nach eine überdurchschnittliche Verarbeitungsqualität und einen satten, wenn auch basslastigen Sound, der mir gut gefällt. Die schwarz/silberne Optik ist natürlich Geschmackssache, die ich mal daher in meiner Bewertung außen vor lasse. Dank der mitgelieferten Aufsätze dürften die Kopfhörer in jedes Ohr passen, bei mir war der Standardaufsatz schon perfekt. Wer ein Android-Gerät besitzt, der wird mit der integrierten Kabelfernbedienung nicht glücklich werden, denn die Lautstärke kann darüber nicht geregelt werden, der mittlere Button funktioniert aber in den von mir getesteten Apps als Play/Pause-Button, egal ob in einer Musik oder auch in der YouTube-App.

PS: Habe mir teilweise extra abartige Musik (Rebecca Black) für den Test rausgesucht, um die Kopfhörer richtig zu testen.

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