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Runtastic Sleep Better: Schlaf-Tracking-App für Android ausprobiert

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Nicht nur das Tracking unserer Sportarten ist modern und gehört für viele Smartphone-Besitzer jetzt einfach dazu, sondern auch das Überwachen und Analysieren des eigenen Schlafs kann zumindest interessant sein. Deshalb startet heute Runtastic Sleep Better, eine brandneue App zur Überwachung des Schlafs. Wir konnten uns die App schon im Vorfeld ein wenig anschauen und haben einen ersten Eindruck für euch. Das Hauptaugenmerkmal liegt darin, den Schlaf zu messen und mit unseren vorherigen Aktivitäten zu verknüpfen. Schlafe ich also nach stressigen Tagen besonders unruhig oder lässt mich der Konsum von Alkohol tiefer als sonst schlafen?

Vor einer „Schlaf-Session“ kann ich Angaben zu meinem Tag machen, nach einem Schlaf zusätzlich Angaben zu meinen Träumen. Am Ende bekomme ich interessante Statistiken, die ich mir jeweils einzeln ausgeben lassen kann. Wer hat schon je Statistik darüber geführt, wie oft er träumt und ob die Träume negativ oder positiv waren? Sicherlich hat auch keiner gemessen, ob er nach einer späten Mahlzeit besser oder schlechter schläft. All das ist dank Runtastic Sleep Better jetzt sehr komfortabel möglich.

Am Ende eines Schlafs findet ihr folgende Grafik vor, die euch darstellt, wie euer Schlaf im Detail ausgesehen hat. Leider kann ich nicht sagen, wie genau das passt, doch Runtastic verspricht eine recht hohe Genauigkeit.

Des Weiteren gibt es einen intelligenten Wecker, der uns nicht zu einer festen Zeit weckt, sondern in einem vorher konfigurierten Zeitintervall. Der Wecker klingelt in diesem Intervall erst dann, wenn ein leichter Schlaf erkannt wird. So wurde ich am Dienstagmorgen deutlich zeitiger (ca. 25 Minuten) als am Donnerstagmorgen geweckt, da meine Tiefschlafphasen unterschiedlich ihr Ende fanden.

Ob ich wegen Sleep Better wirklich besser schlafe, kann ich bezweifeln, da ich mein Leben nicht an meinen Schlaf anpasse. Für mich sind die Daten also nett anzusehen und interessant, mehr aber auch nicht. Leider gibt es durch die Anwendung auch einen Nachteil, denn man muss vor dem Einschlafen eine „Schlaf-Session“ manuell starten und der Akku wird durch die dauerhafte Nutzung der Sensoren des Smartphones recht stark belastet.

Die Android-App sollte demnächst bei Google Play verfügbar sein, viel Spaß mit der Überwachung des eigenen Schlafs. Die wird übrigens über das Smartphone erledigt, das beim Schlaf ungefähr in Nähe des Kopfkissens liegen muss.

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