Im Trend neuer Smartphones sind schnellere Displays, dafür haben die verschiedenen Hersteller die maximale Bildwiederholrate erhöht. Doch was sagt der Akku?

Samsung gehört zu den Smartphone-Herstellern, die bei ihren teuersten Highend-Smartphones eine Bildwiederholrate von 120 Hz anbieten. Was zwar in erster Linie der besseren Bedienung dient, hat auch einen deutlichen Nachteil. Zumindest war das bislang die Annahme vieler, denn das Display braucht bei mehr Leistung natürlich auch mehr Akku. Samsung verdoppelt die bisherige Bildwiederholrate von 60 Hz, doch wie sehr wirkt sich diese Veränderung eigentlich auf den Akku aus?

Im Akkuvergleich: 120 vs. 60 Hz

Man hat bei Phonebuff eines der aktuellen Samsung-Smartphones dahingehend geprüft. Bei der exakt gleichen Nutzung hat der Kollege verglichen, ob die 120 Hz wirklich eine so starke Auswirkung auf den Akku haben. Schaut euch das gesamte Video an, oder ihr schaut darunter direkt in die Ergebnisse rein.

Natürlich ist klar, dass das Display mit aktivierter 120 Hz-Option mehr den Akku belastet. Beim beispielhaften Samsung Galaxy S20 Ultra stehen am Ende deutlich Unterscheide auf der Uhr. Bei der Bildschirm-an-Zeit stehen sind es letztlich ca. 50 min. Als sich im Test das Gerät mit 120 Hz Bildwiederholrate abschaltet, sind noch 14 Prozent Akku beim 60 Hz Gerät übrig.

Umso kleiner der Akku des jeweiligen Smartphones ist, desto deutlicher kann sich eine verkürzte Akkulaufzeit bemerkbar machen. Andererseits kann man das häufig nur im direkten Vergleich feststellen. Wer sein Smartphone relativ ungleichmäßig nutzt und daher auch immer zu unterschiedlichen Zeitpunkten lädt, dürfte die Unterschiede wohl weniger bemerken.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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