Samsung mag das Design seiner S20-Serie überarbeitet haben, doch die Geräte sind weiterhin kaum reparierbar oder erschweren die Reparatur jedenfalls stark.

Samsung hat seine Galaxy S20-Smartphones überarbeitet, doch die Reparierbarkeit hat man damit allerdings nicht verbessert. Im neuesten Teardown sind iFixit auf interessante Dinge und die üblichen Probleme gestoßen, das Samsung Galaxy S20 Ultra sollte euch wohl besser nicht kaputt gehen. Von den Kollegen wird moniert, dass die zerbrechliche Glasrückseite äußerst fest verklebt ist. Jede Reparatur wird dadurch enorm erschwert, das könnte letztlich die Kosten für sämtliche Reparaturen nach oben treiben.

Samsung erschwert die Reparatur

Aber nicht nur die Rückseite ist stark verklebt. Gleiches gilt auch für den Akku. „Das Ersetzen der festgeklebten Batterie ist schwieriger als je zuvor, insbesondere bei Verbindungskabeln für Platinen.“ Und zu guter Letzt ist auch der Austausch des Displays kein einfaches Thema, man muss dafür nahezu das komplette Telefon in seine Einzelteile zerlegen.

Gefunden hat man unter der Haube auch alle sämtlichen Kameras, die diesmal zum Teil durchaus enorm groß ausfallen. Gerade im Vergleich mit den Kameras des iPhone 11 Pro Max fällt auf, wie groß die Kameras des Samsung Galaxy S20 Ultra sind.

Spannende Nummer. Gerade teure Smartphones sind schwer reparierbar, Politiker in Europa fordern zuletzt aber eher das Gegenteil.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.