Google hat ein neues Android-Betriebssystem entwickelt und war in den letzten zwei Jahren auf der Suche nach neuen Partnern. Aber es sind auch alte Bekannte dabei, darunter Samsung.
Die Südkoreaner werden sich an OEMs wie XREAL und Gentle Monster anschließen, sie planen eine auf KI-basierte Brille für den intelligenten Alltag. Google hat für diese neue Geräteart eine neue Android-Version entwickelt und als Android XR vorgestellt. Basis für moderne KI-Brillen und für Mixed-Reality-Headsets.
Das ist möglich, wenn man Android XR auf einer Brille mit Display verwendet:

Samsung ist mit Galaxy XR bereits ein erster Partner gewesen, das Headset gilt als Konkurrent für die Apple Vision Pro. Damit kann man zocken und arbeiten. Aber es ist auch klar, das keiner mit so einem Headset umherläuft. Für diesen Einsatz wird es KI-Brillen geben, teilweise mit Head-Up-Display im Glas und teilweise sogar ohne visuelles System.
Ein dieser neuen Gemini-Brillen, die Google-Leute zuletzt immer wieder auf Events getragen und demonstriert haben:

Samsung hat in den letzten Wochen bestätigt, dass es noch 2026 den Einstieg in diesen Markt geben wird. Das ist nach Galaxy Ring und Galaxy XR bereits die dritte neue Geräteart binnen drei Jahren, die Samsung auf den Markt bringen wird. Auch wenn man dem Konzern vorwirft, bei Smartphones gerade nicht innovativ zu sein, sieht das in anderen Produktkategorien deutlich besser aus.
Samsung plant erste KI-Brille für 2026
Angekündigt hat Samsung seine Brille zu den letzten Quartalszahlen, noch ohne technische Details zu verraten. Geplant sei die Veröffentlichung für 2026. Zu rechnen sei mit der Brille wohl eher in der zweiten Jahreshälfte oder sogar erst Ende des Jahres.
Von Samsung könnte es zwei Modelle geben. Eine auf Sprachbedienung ausgerichtete Brille und außerdem eine AR-Version mit integriertem Display. Google bereitet Gemini, Maps und andere Anwendungen für beide Brillenarten vor.
Ich erwarte diesmal den „Durchbruch“ solcher Geräte, denn wir sind heute auf einem anderen Level als bei der ersten Google Glass vor wohlgemerkt über zehn Jahren. Die Fähigkeiten sind dank KI-Sprachmodellen wesentlich umfangreicher, die Technik ist leichter, kleiner und leistungsfähiger. Ich glaube, dafür würde ich freiwillig eine Brille tragen.
