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Smartphone

Sergej Brin: Google Glass wurde geschaffen, um Touchscreens wieder zu verbannen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Gut, ganz so drastisch hat es Sergej Brin nicht ausgedrückt, wie ich es im Titel schrieb, doch er selbst und auch seine Frau sind beide keine wirklichen Fans von Touchscreen-Smartphones. Auch aus diesem Grund hat man nach einer Möglichkeit gesucht, die die Touchscreens aus unseren Hosentaschen verbannen kann. Das gefühllose Tippen und Wischen auf einer Glasscheibe ist nicht das, was sich der Google-Mitbegründer Brin unter einem modernen Leben vorstellt. Zudem sieht er das Handy bzw. Smartphone inzwischen als nervige und nervöse Angewohnheit. Denn wir ziehen immer wieder das Gerät aus der Hosentasche, um zu sehen, ob es eventuell irgendwas Interessantes oder Wichtiges zu tun gibt, Google Glass kann diese Gewohnheit wieder aus unserem Leben verschwinden lassen und alles etwas entspannter machen. Google Glass hatte zum Ziel die gleichen Interaktionen wie ein Smartphone zu ermöglichen, dafür aber einen weniger komplizierten Weg zu nutzen, der uns während der Nutzung zudem weniger einschränkt.

Und ja, Brin hat irgendwie recht. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst, wie oft wir wirklich das Smartphone aus der Tasche ziehen, wenn wir unterwegs sind, obwohl es höchstwahrscheinlich nichts Wichtiges auf dem Display zu finden gibt? Wie oft suchen wir dann schon fast verzweifelt auf dem Gerät etwas, was wir schnell machen können, nur weil wir das Smartphone eben gerade in der Hand haben. Zumindest geht es mir nicht selten so, dass ich diese Zwangsneurose voll auslebe, ohne das eigentlich zu wollen.

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(Bild: JAMES DUNCAN DAVIDSON via The Verge)

4 Kommentare

4 Comments

  1. FormelLMS

    28. Februar 2013 at 11:16

    Oh Ja. Das geht mir auch ganz genauso.
    Wobei ich dabei bin, mir das wirklich abzugewöhnen. Das ist echt wie Rauchen bzw der Entzug.
    Aber, es geht.
    Zu den Google Glasses. Ich slebst bin Brillenträger und es wäre sicherlich keine üble Sache. Aber ich verstehe noch nicht ganz, wie das dann bedient wird. Doch irgendwas in der Hosentasche?

    • zymo

      28. Februar 2013 at 12:26

      Die Bedienung erfolgt soweit ich das verstanden habe primär über akustische Signale, sprich Sprachbefehle. Zusätzlich wäre eine Steuerung per Gesten ala Minority Report, wie es u.a. schon Leap Motion bietet, eine weitere Möglichkeit der Interaktion.

      • dennyfischer

        dennyfischer

        28. Februar 2013 at 13:31

        Es gibt noch ein Touchpad an der Seite. Der Vorteil ist aber, dass man eben nichts machen muss, um zu sehen, ob es Neuigkeiten gibt, außer die Augen zu bewegen. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied, finde ich zumindest.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      28. Februar 2013 at 13:32

      Bedienung über Sprache und es gibt an der Seite ein Touchpad, wo bei Star Trek beispielsweise der Auslöser für den Laser wäre :D

      Zum Thema Smartphones. Mich stört vor allem, dass sich die meisten nicht mal mehr in einer Gruppe richtig unterhalten können, selbst beim gemeinsamen Essen am Tisch muss das scheiß Teil benutzt werden, das stört selbst mich als Geek extrem.

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