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Android

Siri sollte einst auf Android-Geräten vorinstalliert sein

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Siri

Was wurde nicht alles über Siri berichtet und vor allem gemeckert, als es vor einiger Zeit als neuer Sprachassistent für iOS an den Start ging. Aber abgesehen davon, ob man den Assistenten nun mag oder damit mal so gar nichts anfangen kann, ist interessant, dass Siri eigentlich ursprünglich auch eine exklusive Android-App hätte werden können. Denn wie nun die Huffington Post berichtet, dann hätte dafür damals nicht so viel anders laufen müssen. So hatte der amerikanische Provider Verizon wohl schon im Jahr 2009 ein Abkommen für Siri, um die App auf all ihren Android-Geräten bereits vorinstalliert mit auszuliefern, bis dann irgendwann Steve Jovs bei der Chefetage der Entwickler anklopfte. Verizon hatte Siri schon fest eingeplant, denn bereits Werbespots waren für das Siri-Projekt in Arbeit, da alle Android-Geräte des eigenen Portfolios ab 2010 mit Siri ausgestattet werden sollten. Doch es kam anders.

Siri wurde auch als iOS-App im iTunes Store veröffentlicht, was die Aufmerksamkeit von Apple erregte und eine Kontaktaufnahme von Steve Jobs mit dem Chef von Siri nach sich zog, ob man sich denn nicht gleich am nächsten Tag treffen könne. Ausschlaggebend war dann eben dieses Treffen, denn Jobs war von der App und ihrer Möglichkeiten begeistert, was den Kauf der App bzw. des dahinterstehenden Unternehmens zur Folge hatte. Den Rest der Geschichte kennen wir, Apple-Nutzer haben Siri und wir Google Now. Apple setzte übrigens nicht auf alle Möglichkeiten von Siri und strich einige der schon vorhandenen Funktionen wieder raus, die dann beim exklusiven Marktstart mit dem iPhone 4s nicht mehr vorhanden waren.

Ich selbst kann nur begrüßen, dass die Geschichte so gelaufen ist, denn Google Now ist in meinen Augen das bessere Tool und schon von Beginn an viel mehr als ein Assistent mit Sprachein- und Ausgabe. Zwar musste Google mehr oder weniger auf diese Funktion reagieren und zwangsläufig erst mal nachziehen, hatte dafür aber den Vorteil, dass man das besser machen konnte, was die Konkurrenz nicht hat oder schlechter machte.  (via)

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. erni74

    24. Januar 2013 at 09:50

    also ich bin mit Google Now auch zufrieden

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