Sky Deutschland hat für seine älteren Bestandskunden den nächsten Rückschlag parat. Demnächst wird die Webversion von Sky Go eingestellt und somit ist mit neuen Einschränkungen zu rechnen. 

Update vom 23. Oktober 2018:

Wir haben den Artikel auf Nachfrage angepasst, da ich zugegebenermaßen aus dem Bauch heraus mit meiner Wortwahl etwas über die Stränge geschlagen habe. Weiterhin findet ihr folgend die Neuerungen, die Sky für Sky Go in diesen Tagen angekündigt hat.

Artikel vom 23. Oktober 2018:

Das ist meines Erachtens schon der Hammer, was Sky derzeit mit den eigenen Bestandskunden abzieht. Es wird ein unfertiges, teureres Produkt namens Sky Q eingeführt, zugleich werden die älteren Produkte beschnitten. Sky Go Extra hatte man bereits vor einigen Wochen beschränkt, demnächst folgt die nächste Änderung für das Streaming-Angebot.

Wer Sky Go bislang über den Browser nutzte, wird sich mit der Desktop-App anfreunden müssen. Noch in diesem Jahr wird die skygo.de-Webseite eingestellt, somit können Linux-Nutzer den Streaming-Dienst vorerst nicht mehr nutzen. Damit hätte ich auch die Erklärung dafür, warum Sky Go auf dem Chromebook zuletzt Probleme verursachte. Für Chrome OS gibt es wenigstens den Ausweg, die Android-App nutzen zu können.

Sky Go wird teilweise rückständiger

Verfügbar ist die Desktop-App nur für Windows und macOS. Weiterhin ignoriert Sky diverse große Plattformen, wie die Spielkonsolen, Linux, Fire TV und den Chromecast. Sky schnürt damit die Verfügbarkeit erneut etwas enger, um die Kundschaft langfristig auf neuere, zum Teil teurere Produkte umzusiedeln. Ohnehin ist eine native Anwendungen heute mehr Rückschritt als Fortschritt, vollwertige Web-Apps sind die Zukunft.

Eine Überraschung gibt es noch! Wer einen zweiten Monitor an seinem PC nutzt, wird in der App keine Videos abspielen können. Es erscheint eine Fehlermeldung, mehrere Monitore werden von der Sky Go-App nicht akzeptiert. Des Weiteren fehlen in der Sky Go-App diverse Inhalte, zum Beispiel sämtliche Sport-Wiederholungen.

Verraten hat Sky die Neuerung jetzt erst mal nur ganz nebenbei in einem Vlog, der von nur wenigen Zuschauern gesehen wird.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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