Wer sich mit Google einlässt und Android-Smartphones mit den Google-Diensten an den Start bringt, der hat natürlich diverse Vorgaben einzuhalten und die ändern sich ab dem kommenden Dezember ein wenig. Bislang mussten die Hersteller Google Hangouts mit auf den eigenen Geräten ausliefern, ab dem 1. Dezember 2016 ist das allerdings nicht mehr der Fall, Duo wird […]

Wer sich mit Google einlässt und Android-Smartphones mit den Google-Diensten an den Start bringt, der hat natürlich diverse Vorgaben einzuhalten und die ändern sich ab dem kommenden Dezember ein wenig. Bislang mussten die Hersteller Google Hangouts mit auf den eigenen Geräten ausliefern, ab dem 1. Dezember 2016 ist das allerdings nicht mehr der Fall, Duo wird stattdessen vorinstalliert sein müssen.

Durchaus interessant, denn der Messenger wird nicht durch den Messenger Allo ersetzt, sondern eben durch die sehr einfach und intuitiv gestaltete Videochat-App Duo. Die Kollegen erachten das allerdings auch durchaus als richtig. Wie gefragt und beliebt eine solche App sein kann, zeigt ja bekanntlich FaceTime von Apple.

Zumal Allo als Messenger schon von Beginn an fast aussichtslos dasteht, gegen WhatsApp und Co. Google scheint die Prioritäten also anders zu setzen, als der ein oder andere erwartet hätte. Definitiv wirft das Fragen auf, denn eben weil Allo einen schwereren Stand hat, sollte doch der Messenger ab Werk vorinstalliert ausgeliefert werden. Oder nicht?

Übrigens soll das nicht bedeuten, Google würde Hangouts für Android einstellen oder nicht mehr supporten, nur gibt es eine neue Marschrichtung bei Google. Hangouts soll zudem mehr in Richtung Business gedrängt werden, für Consumer gibt es nun Allo und Duo.

Duo kann seit einiger Zeit auch von deutschen Nutzer via Google Play bezogen werden.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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