Vor ein paar Jahren konnte der Nutzer üblicherweise noch den Akku des eigenen Handys entnehmen. Heute sind derartige Geräte trotz politischer Forderungen extrem selten und die Auswahl wurde immer geringer. Aber es gibt aktuelle Android-Smartphones, die einen wechselbaren Akku bieten und sogar noch mehr.

Das wohl berühmteste Do it yourself Smartphone

Ganz vorn steht das Fairphone 4, das nicht nur den Akku wechseln lässt. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches nachhaltig sein will. Ist ein Modul kaputt, kann es der Nutzer relativ leicht austauschen. Dafür hat es natürlich nicht so schlanke Bildschirmränder, ein etwas klobig wirkendes Gehäuse und nicht die aktuellste Highend-Hardware.

Fairphone 4 Green Exploded
Bild: Fairphone

Nachhaltigkeit aus Deutschland

Eine vergleichbare Idee gibt es bei den Shiftphones, die sogar aus Deutschland stammen. Der Ansatz ist mit Fairphone sehr gut vergleichbar. Nutzer können nicht nur den Akku leicht wechseln, sondern auch alle anderen Bauteile. Ein Defekt ist selbst reparierbar und wesentlich günstiger als bei großen Herstellern und ihren verklebten Geräten.

Shiftphone Mq6

Smartphone mit Wechsel-Akku „Made in Germany“

Ebenfalls aus Deutschland kommen die Gigaset-Smartphones. Etwas weniger nachhaltig, aber „Made in Germany“ und teilweise mit Wechsel-Akkus. Beim aktuellsten Gigaset GX6 kann man zum Beispiel den Akku über die Rückseite vergleichsweise einfach entnehmen. So kennt man das noch aus Zeiten der klassischen Handys.

Gigaset Gx6 Akku

Outdoor-Handy lässt Akku einfach wechseln

Bei anderen Herstellern muss man nach Geräten mit Wechsel-Akku schon etwas weiter zurückscrollen. So ist das Xcover Pro von Samsung bereits zwei Jahre alt und auch das Xcover 5 ist nicht mehr im Regal der aktuellen Geräte zu finden. Immerhin beweist das Galaxy Xcover 6, dass Samsung die Idee noch nicht aufgegeben hat – auch hier ist der Akku wechselbar.

Samsung Galaxy Xcover6 Pro Backfront
Bild: Samsung

Google wollte auch mal modulare Handys anbieten

Es wäre mal fast so weit gekommen, dass Smartphones extrem leicht umgebaut werden können. Google hatte vor vielen Jahren mal das Project Ara eingekauft, dabei handelte es sich um ein Smartphone-Skelett und der Nutzer konnte einzelne Module ganz einfach einschieben. Das Projekt wurde nie marktreif und im Laufe der Zeit eingestellt.

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