Eine weitere äußerst beliebte Android-App wurde enttarnt, Snaptube konnte einen Schaden in Millionenhöhe anrichten. Dabei scheint uns schon der Name sehr geschickt zu sein, denn man bedient sich an bekannten Bezeichnungen. Snap von Snapchat oder auch Tube von YouTube. In nur sechs Monaten hat das Sicherheitsunternehmen Upstream über 70 Millionen verdächtige Transaktionsanforderungen der App messen […]

Eine weitere äußerst beliebte Android-App wurde enttarnt, Snaptube konnte einen Schaden in Millionenhöhe anrichten. Dabei scheint uns schon der Name sehr geschickt zu sein, denn man bedient sich an bekannten Bezeichnungen. Snap von Snapchat oder auch Tube von YouTube. In nur sechs Monaten hat das Sicherheitsunternehmen Upstream über 70 Millionen verdächtige Transaktionsanforderungen der App messen können, dadurch wurden bis zu 91 Millionen Dollar ungewollte Kosten bei Nutzern verursacht.

Ungefragte Abonnements verursachen ungewollte Kosten

Wie viele andere Apps dieser Art, hat auch Snaptube in erster Linie mit Werbung betrogen. In diesem Fall konnte man den Nutzern aber sogar mobile Abonnements auf die Mobilfunkrechnung bringen. Derartige Vorkommnisse gibt es nicht auch selten mit Apps, die im Google Play Store angeboten werden. Diesmal waren europäische Märkte weniger betroffen.

„Insbesondere Android-Nutzer sollten auf ihren Handys nach verdächtigen Apps suchen, um zu vermeiden, dass sie unerwünschten Käufen zum Opfer fallen oder Guthaben verlieren. In diesem Fall sollten sie diese sofort deinstallieren und alle neuen Mobilfunkgebühren auf möglichen Betrug überprüfen.“

Drittanbietersperre einrichten und regelmäßig einen Blick auf die Rechnung werfen, ob das alles so seine Richtigkeit hat, kann man Mobilfunknutzern grundsätzlich empfehlen.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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