Vor ungefähr zwei Jahren wurde sie erstmals entdeckt, heute ist sie im Alltag für Nutzer der Pixel-Handys selbstverständlich. Die Rede ist von der Assistant-Spracheingabe, die Nutzer in der Gboard-App für eine schnellere Spracheingabe aktivieren können. Dabei beschränkt sich das Feature aber nicht nur auf eine hohe Geschwindigkeit.

Wobei das schon ein beeindruckender Faktor ist. Im Grunde genommen kann die Assistant-Spracheingabe in Echtzeit mitschreiben und transkribieren. Das funktioniert selbst in deutscher Sprache extrem schnell. Ich bin der Meinung, dass man über die Tastatur nicht annähernd so schnell schreiben könnte.

Gboard Ein Tellungen Spracheingabe

Ein weiterer Faktor sind die Funktionen, die sich ebenfalls per Sprache steuern lassen. Macht man eine Pause, lassen sich Befehle wie „Löschen“ oder „Rückgängig machen“ verwenden. Ihr könnt den Text in einem Messenger mit dem Befehl „Senden“ abschicken oder mit „Fertig“ die Spracheingabe beenden.

Im Detail wird es sogar noch besser. So gibt es außerdem die Befehle „Wort löschen“, „Satz löschen“, „Weiter“ zum Sprung ins nächste Textfeld, „Empfänger festlegen“ in Gmail und sogar Kontakte für das CC-Feld können mittels dieser Spracheingabe festgelegt werden. Kürzlich fügte Google eine verbesserte Emoji-Eingabe hinzu.

Assistant Spracheingabe Emoji

Probleme gibt es allerdings immer noch mit dem fehlenden ß und außerdem wird oft genug noch die Großschreibung einfach völlig ignoriert. Da merkt man, dass das Feature auf der amerikanischen Sprache beruht und in Deutschland längst nicht fertig ist.

Assistant Voice Typing bzw. Assistant-Spracheingabe im kurzen Video

Seit Einführung der Assistant-Spracheingabe nutze ich die Spracheingabe deutlich häufiger als früher. Gerade in Verbindung mit dem Google Rekorder ist das echt praktisch, wenn man längere Texte erst einmal grob diktieren will und spontane Gedanken behalten möchte.

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5 Kommentare

  1. Ja, beeindruckend.

    Konsequenz: wir werden das Schreiben verlernen. Und damit auch das Lesen. Gut, einige können das heute schon nicht mehr bzw. konnten es nie, ein schwacher Trost. Nur konnten es die, die den Laden am Laufen gehalten haben. Wenn die es aber auch nicht mehr können, gehen hier alle Lichter aus. Wenn uns nicht schon vorher aufgrund unserer Ignoranz nicht der Strom ausfällt…

  2. Ich habe die automatische Großschreibung beim Tippen am satzanfang ausgeschaltet. die Konsequenz ist, dass das beim Diktieren auch ignoriert wird und ziemlich dämlich aussieht. die zeitersparnis ist wieder dahin wenn man jedes Substantiv wieder korrigieren muss. daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert und wird sich wahrscheinlich auch nichts mehr ändern, ich sehe nicht, dass Google hier noch große entwicklungsarbeit reinsteckt.*
    *diktiert mit Gboard

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