LineageOS hat eine bewegte Vergangenheit und eine nicht gerade leichte Zukunft vor sich. Alleine schon den Erwartungen von Millionen Fans gerecht zu werden, war sicherlich kein einfacher Start. Vor allem die schiere Masse an Entwicklern zu einem einheitlichen Weg zu motivieren, grenzt an eine Mammutaufgabe. Nun startet man endlich mal einen gemeinsamen Ansatz und das funktioniert […]

LineageOS hat eine bewegte Vergangenheit und eine nicht gerade leichte Zukunft vor sich. Alleine schon den Erwartungen von Millionen Fans gerecht zu werden, war sicherlich kein einfacher Start. Vor allem die schiere Masse an Entwicklern zu einem einheitlichen Weg zu motivieren, grenzt an eine Mammutaufgabe. Nun startet man endlich mal einen gemeinsamen Ansatz und das funktioniert nur mit strikten Verordnungen. Auf GitHub gibt es jetzt einen ganzen Katalog an Voraussetzungen, um den Namen „LineageOS“ tragen zu dürfen. Das gilt aber erst für ROMs, die auf Android Oreo basieren.

Reguliert werden neben so Standard-Hardware-Sachen wie NFC oder, dass das Display wirklich so hoch auflöst wie in der Standard-ROM auch „Quality of Life“. Damit wird der Entwickler in die Pflicht genommen, für ordentliche Wiki-Einträge und Installationsanleitungen zu sorgen. Praktisch für uns Endnutzer!

Und wo es Regeln gibt, gibt es natürlich auch Ausnahmen. So gibt es schon zwei Besonderheiten für Samsung-Geräte wegen der Hardwareverschlüsselung und bei Android TVs für das Fernbedienungsmikro. Ganz so einfach soll es aber nicht sein, als Entwickler eine Ausnahme genehmigt zu bekommen. Scheint, als ob LineageOS es dieses Mal wirklich ernst nimmt und die Custom-ROMs nach einem kurzen Hänger wieder zu alter Stärke wachsen könnten. [via XDA]

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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