Einige Städte und Kommunen raten klar davon ab, dass sich die Leute bei der Navigation auf Google Maps und vergleichbare Apps blind verlassen. Immer wieder hört man von schweren Fehlern. Dazu gehörte zuletzt eine sehr gefährliche Wanderroute in Schottland, die allen Nutzern und daher auch Anfängern vorgeschlagen wurde. Und auch für Autofahrer kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Egal wie gut die Dienste sind, sie können nicht jeden Flecken der Erde perfekt kartiert haben. Google arbeitet daran, aber dieser Traum ist natürlich nicht unbedingt realistisch. In einigen Regionen der Erde raten die örtlichen Behörden sogar gänzlich von Google Maps und Co. ab, weil es zu oft zu unschönen Zwischenfällen kommt. In Colorado soll das gerade besonders häufig vorkommen.

„Vertraut euren Handys nicht, sie bringen die Leute wirklich in Schwierigkeiten.“

Dort landen Fahrzeuge immer wieder in Gegenden, wo Autos nichts zu suchen haben und schlussendlich stecken bleiben. Eine umfangreiche Sperrung einer echten Straße führte dazu, dass Apps wie Google Maps alternative Routen vorgeschlagen haben, die die Autofahrer besser hätten nicht befahren sollen. Das kommt vor. Obwohl Umleitungen und Sperrungen häufig genug ordentlich eingepflegt sind.

Ich persönlich würde auch im fernen Ausland nicht auf Google Maps und Co. verzichten. Wäre ich mir aber total unsicher, würde ich schon auch mal mit der Satellitenansicht prüfen, ob es auf alternativen Routen noch ordentliche Wege gibt. Außerdem kann man andere Apps checken, ob die vielleicht nicht andere Ideen haben. Und man sollte vielleicht nicht stur einem einzigen Weg folgen, wozu „moderne“ Autofahrer aber gerne neigen.

Haben euch Google Maps oder andere Apps schon mal total in die Irre geführt?

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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6 Kommentare

  1. Seit ca. einer Woche fordert die Google Maps-Navigation auf der Autobahn A81 nahe Stuttgart zum Wenden auf… bin gespannt wann das behoben wird. 🤦‍♂️

  2. Seit zwei Jahren ist die Straße um die Ecke keine Einbahnstraße mehr. Ich konnte es bei Google melden, und es wurde zeitnah geändert. Mein Mercedes (BJ 2021) leitet mich heute noch auf eine 10 Minuten längere Route.

  3. Naja bei längeren Strecken neigt Google Maps auch gerne dazu für fünf Minuten Zeitgewinn 80-100 km Umweg zu fahren. (Ökonomisch ist anders) Leider kann man das nicht einstellen und es wird einfach umgeplant.
    Es geht nichts drüber sich die Strecke vorher anzusehen und selbst zu planen und dies bei Pausen zu wiederholen.

  4. Ein Navigagtionssystem, egal welches System, ist immer nur ein Ratgeber der einem nicht das eigenständige Denken abnehmen sollte.

  5. Um Gottes Willen, bloß nicht. Google Maps ist so ziemlich das schlimmste Teil.

    Nutzt die sehr gute OfflineNavigation ‚Magic Earth‘ oder kauft ‚Tom Tom‘ oder ‚Sygic‘.
    Aber laßt die Finger von Google Maps!!

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