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Spielehype „Flappy Bird“ zeigt die andere Seite des Internets – Selbstmordgedanken und Morddrohungen

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Offenbar haben auch einige von unseren Lesern nicht wirklich begriffen, was es heißt, wenn man wie der Entwickler von Flappy Bird dank des Internets im Rampenlicht steht. Ungefähr 50 Millionen Downloads klingen nach einer tollen Zahl, doch der Entwickler aus Vietnam erhielt sogar Morddrohungen und Selbstmordgedanken vieler Spieler. Die ekelhafte Seite des Internets kam zum Vorschein, wofür es jetzt nicht mal Facebook gebraucht hat.

„Was für ein Weichei!“ und ähnliche Sätze laufen seit dem Wochenende über meine Netzwerke als Reaktionen auf das Löschen von Flappy Bird, weil der enorme Erfolg dem Entwickler über den Kopf gestiegen ist. Doch die Reaktionen darauf zeigen auch deutlich, warum der Entwickler aus Vietnam mit seinem neuen Leben nicht klarkam und das auch gar nicht länger probieren wollte. Wenn man die Reaktionen wie „i will murder you“ oder „i will kill my self“ sieht, dann kann man sich auch gut vorstellen, wie viele Reaktionen er schon von aktiven Spielern bekommen hat, die möglicherweise ihr Smartphone der Wand näher kommen ließen usw.

Wirklich abartig, wie ekelhaft die Menschen aus dem Affekt heraus sein können, viele der Tweets sind nach wie vor nicht gelöscht. Doch man weiß eben nie, ob morgen dann doch ein labiles 14-jähriges Kind wegen so einer Lappalie vor das nächste Auto springt. Und alles nur wegen einem in drei Tagen entwickelten Spiel, das einfacher kaum sein könnte.

Übrigens haben die Tweets, folgend eine kleine Auswahl, auch jeweils reichlich Retweets und Favs erhalten.

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8 Kommentare
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8 Comments

  1. Benno

    10. Februar 2014 at 08:44

    Fällt einem nix mehr zu ein :(

  2. reraiseace

    10. Februar 2014 at 08:53

    Einfach nur krank, wegen einem entfernten Spiel so einen Aufriss zu machen. Klar mag es schade sein, aber man sollte doch auch respektieren, wieso Dong Nguyen Flappy Bird aus den App Stores verbannt hat.

  3. David

    10. Februar 2014 at 09:27

    Das Spiel löscht sich doch auch nicht gleich vom Gerät nur weil es nichtmehr im App-Store/Play-Store ist?! Jeder Suchti kann doch immernoch weiter zocken…

  4. Marcel Weissenborn

    10. Februar 2014 at 10:43

    Bei vielen Artikeln zu den verschiedensten Themen hat man das Gefühl, das die Barriere Internet den Menschen verroht. Vernünftige Kommentare werden immer seltener über die Ausdrucksweise ganz zu schweigen.

  5. Phil

    10. Februar 2014 at 13:57

  6. Kevin Schwab

    10. Februar 2014 at 18:59

    Was für dumme Menschen…

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