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Spotify prüft Familien-Konten strenger: GPS wird abgefragt

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Spotify kann von mehreren Nutzern dank Familien-Abonnement recht günstig genutzt werden, diese Tatsache wurde von Nutzern bislang gern ausgenutzt. Nun geht Spotify gegen diesen Betrug aber härter vor, prüft jetzt dafür den Standort der Nutzer. Nicht mehr nur die Postleitzahl wird geprüft, welche ja sehr einfach zu fälschen ist, sondern nun auch der tatsächliche Standort der Nutzer. Es wird das GPS des Smartphones abgefragt. Familien-Konten dürfen eigentlich nur genutzt werden, wenn die Nutzer im gleichen Haushalt leben.

Alle Kontoinhaber müssen dieselbe Adresse haben, um den Family Plan Angebot nutzen zu können. [via]

Damit geht Spotify zwar sehr rigoros vor, kann man aber durchaus verstehen. Ist auch nicht zum ersten Mal der Fall, jetzt aber wohl bei viel mehr Nutzern. Statt sechs Vollzahler abzurechnen, können die Familien-Konten missbraucht werden, sodass fünf Freunde für nur insgesamt 15 Euro bei Spotify streamen. Das möchte das Unternehmen aber verhindern, ganz offensichtlich.

2 Kommentare
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2 Comments

  1. Matze

    20. September 2018 at 09:27

    Auf der anderen Seite sehe ich Netflix, welches ganz klar das Teilen von Accounts, die über mehrere Geräte schauen können, erlaubt. Auch wenn derjenige am anderen Ende der Welt wohnt. Sogar mehr Nutzer als zugelassene Geräte sind kein Problem, wenn man sich bewusst ist, dass man ggf. nicht gucken kann, wenn schon 4 andere streamen.
    Mal davon abgesehen wohnt meine Familie über Deutschland verstreut, wo zieht man da die Grenze? Ich seh das durchaus kritisch, wenn die Leute am Ende lieber doch keinen Einzelaccoung bei Spotify nehmen, haben sie Kunden verloren, nicht gewonnen.

    • Denny Fischer

      20. September 2018 at 10:28

      Netflix will das eigentlich genauso wenig, ist da nur etwas lockerer. Die haben aus „darf“ inzwischen ein „sollte“ gemacht.

      Um die Kontrolle über das Konto zu bewahren und den Zugriff durch Unbefugte zu verhindern, sollte der Kontoinhaber […] das Passwort beziehungsweise die Kontoangaben zur gewählten Zahlungsart nicht an Dritte weitergeben.

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