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Spotify will bei Familienkonten den Standort prüfen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Einige Online-Dienste bieten für Familien günstigere Preise an. Auch Spotify macht es schon seit einiger Zeit möglich, dass sich Familien ein Premium-Konto „teilen“ und somit zu günstigeren Preisen vollen Zugriff erhalten – nur 15 Euro für bis zu 6 Benutzer. Nicht so gern gesehen ist es, wenn dieses Angebot ausgenutzt wird. Zum Beispiel durch Freundeskreise, die gar nicht als Familie gewertet werden können und getrennt voneinander wohnen.

Um die Angaben der Nutzer zu prüfen, will Spotify häufiger den Standort der betroffenen Nutzer abfragen und abgleichen. Über diesen Weg lässt sich herausfinden, ob die Nutzer eines Familienkontos an derselben Adresse zu finden sind. Oder ob sie das nicht tun und daher gar nicht das Angebot für Familien nutzen dürfen. In erster Linie erfolgt die Abfrage beim Einrichten der Konten, auch im Laufe der Benutzung könnte die Spotify-App den Standort hin und wieder abfragen.

Spotify verspricht eine verschlüsselte Übertragung der gesammelten Nutzerdaten. Außerdem möchte man die Standortdaten ausschließlich dafür benutzen, um Familienkonten entsprechend zu prüfen, nicht für andere Zwecke. Es gibt auch reichlich Kritik für dieses Vorgehen, besonders aus Gesichtspunkten der Privatsphäre. Zudem ist es schwierig für Familien, die gar nicht alle gemeinsam an einer Adresse wohnen.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    KraftKlotz

    13. September 2019 at 02:11

    Aus welchem Grund müssen alle Familienmitglieder den am selben Standort leben?
    Und wenn ich mehrere Wohnsitze habe bin ich keine Familie mehr?

  2. Avatar

    Augenbluten

    14. September 2019 at 11:29

    Was ist daran jetzt genau neu? Das wird doch schon lange gemacht. Zum Glück kann man seinen Standort im Browser spoofen.

  3. Avatar

    Holget

    14. September 2019 at 15:07

    Halte ich für eigentlich für verständlich. Ich weiß von etlichen die es nutzen ohne verwandt zu sein. Ich denke es wird einfach geprüft ob sich Familienmitglieder zumindest gelegentlich an einem gemeinsamen Ort aufhalten. Vielleicht sollte Spotify über einen optionalen manuellen Nachweis nachdenken.
    In der Tat finde ich es befremdlich, dass viele nicht einmal bereit sind 10€ im Monat, was ja nicht mal den Preis einer aktuellen Musik CD entspricht, für ein solch umfangreiches Angebot zu investieren und dann zu dieser Art Betrug greifen.
    Andererseits gibt es natürlich auch WGs und so weiter die dies tun und auf diese Art definitiv nicht überführt werden können.
    Fazit, diese Geiz ist geil Mentalität ist furchtbar.
    Ich bin riesiger Musikfan, kaufe mir nach wie vor das was mir wichtig ist, gehe oft auf Konzerte und nutze Spotify für unterwegs und um neues zu entdecken. Mein Interesse ist nahezu ausschließlich jenseits des Mainstreams und ich weiß, wie viele großartige Bands es gibt, die immer schlechter von ihrer Musik leben können. Auch aufgrund dieser Mentalität.

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