Als „bezahlter Betatest“ gestartet und dann auch noch ein paar Versprechungen nicht eingehalten. Google Stadia muss in den ersten Tagen mit reichlich Kritik leben. Jetzt ist ans Tageslicht gekommen, dass einige der angebotenen Spiele gar kein echtes und natives 4K unterstützen, stattdessen von Full HD oder 1440p auf 4K hochskaliert werden. Stadia: 4K ist häufig […]

Als „bezahlter Betatest“ gestartet und dann auch noch ein paar Versprechungen nicht eingehalten. Google Stadia muss in den ersten Tagen mit reichlich Kritik leben. Jetzt ist ans Tageslicht gekommen, dass einige der angebotenen Spiele gar kein echtes und natives 4K unterstützen, stattdessen von Full HD oder 1440p auf 4K hochskaliert werden.

Stadia: 4K ist häufig hochskaliert

Jetzt müssen die Spiele deshalb nicht schlecht aussehen, doch von 4K in 60 FPS ist derzeit nicht viel zu sehen. Google selbst bestätigt diese Umstände. Dennoch beharrt man darauf, sehr wohl in 4K60 zu streamen, nur eben nicht in jedem Fall nativ. Google bietet Entwicklern diverse Freiheiten, um für die Nutzer das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Entwickler, die Stadia-Spiele entwickeln, arbeiten hart daran, das beste Streaming-Erlebnis für jedes Spiel zu bieten. Wie Sie auf allen Plattformen sehen, umfasst dies eine Vielzahl von Techniken, um die beste Gesamtqualität zu erzielen. Wir geben Entwicklern die Freiheit, mit Stadia die beste Bildqualität und Bildrate zu erzielen, und wir sind beeindruckt von dem, was sie am ersten Tag erreicht haben.

Echte Gamer werden von Stadia kaum zu überzeugen sein, doch der weniger verbissene Massenmarkt ist für Stadia definitiv interessant. Qualitativ wird es noch eine Weile dauern, bis Streaming-Spiele an lokale Spielkonsolen näher kommen. Aber ist das wirklich überraschend?

(Eurogamer, 9to5Google, Verge)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.