• Das Stadia-Team versucht sich zu verteidigen.
  • Aber die Waffen scheinen stumpfer denn je.
  • Ein Hoffnungsschimmer entsteht damit wohl nicht.

Stadia von Google steht mehr oder weniger am Abgrund, das dachten wir uns schon und ein sehr ausführlicher Bericht von Business Insider bestätigt diese Annahme in vielen Ausführungen. Stadia für Endverbraucher soll keine große Zukunft haben. Stattdessen will Google die Technologie dahinter anderen Unternehmen anbieten und somit Geld verdienen. Eine direkte Antwort gab es von Stadia zwar auch auf den Bericht, jetzt gibt es zusätzlich ein Statement auf Twitter. Aber viel schwächer kann man sich eigentlich gar nicht verteidigen, wie es das PR-Team von Stadia dort in der Nacht auf Samstag noch versucht hat.

Bericht zu „Google Stream“: Stadia ist als Produkt gescheitert

Stadia: Cloudgaming für Endkunden hat einen extrem schweren Stand

Die veröffentlichten Aussagen haben eigentlich keinen Wert. Sie sind das übliche PR-Blabla, das wir auch während des Huawei-Untergangs in ähnlicher Form gehört haben und weiterhin hören. Natürlich erwarten wir auch kein Eingeständnis, das wäre reichlich naiv von uns. In den Aussagen geht es darum, dass man noch sehr viele Spiele bieten will und über zukünftige Features natürlich noch nichts sagen kann.

Stadia hat folgende Aussagen veröffentlicht:

  • „Das Stadia-Team arbeitet wirklich hart an einer großartigen Zukunft für Stadia und Cloud-Gaming.“
  • „Wir hoffen, Sie stimmen zu, und wir wissen, dass der Beweis im Spiel liegt.“
  • „Wir sind besonders stolz darauf, Pro-Mitgliedern im Februar 50 Spiele anzubieten, mit mehr als 100 Titeln, die 2022 zu Stadia hinzukommen, und vielen kostenlosen Spieltagen für alle.“
  • „Es gibt auch noch mehr tolle Features für Stadia – Dinge, über die wir noch nicht sprechen können, aber wir versprechen, sie zu teilen, sobald wir können.“

Das ist ehrlich gesagt genau das, was die Mitarbeiter noch öffentlich sagen können, die hinter Stadia stehen. Wischiwaschi.

Stadia hat intern zu wenige Befürworter

Laut Business Insider gibt es noch einige Mitarbeiter, die für Stadia alles tun, aber natürlich keine Entscheidungsgewalt haben. Allein die Anzahl der Spiele macht den Dienst in meinen Augen nicht attraktiv. Es fehlen die großen Titel und das soll sich wohl auch nicht ändern. Der Rest des Statements ist typisch. Man hat angeblich ganz viel in der Hinterhand, darf aber nicht darüber reden.

Habt ihr noch Hoffnung auf ein langfristiges Überleben von Stadia?

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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