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Standortverlauf: Verbraucherschutz nimmt Google ins Visier

Denny Fischer

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am

Google ist in Europa mal wieder in das Visier diverser Ermittler geraten, diesmal war die Standortverfolgung der Stein des Anstoßes. Google und der Standort seiner Nutzer, das ist kein neues Thema und wurde schon häufiger diskutiert. Google verführe die Nutzer dazu die Standortbestimmung sowie den Standortverlauf zu benutzen, des Weiteren gibt es zu wenig Details über die Verwendung der von Google gesammelten Nutzerdaten.

Deshalb haben sich Verbraucherschützer aus gleich mehreren Ländern zusammengetan. Google soll für diverse Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden.

Der Bericht zeigt, dass Google verschiedene Tricks und Praktiken anwendet, um sicherzustellen, dass Nutzer diese Tracking-Funktionen aktivieren, und gibt ihnen keine direkten Informationen darüber, was dies tatsächlich bedeutet. Diese Praktiken stehen nicht im Einklang mit der DSGVO, da Google keinen gültigen Rechtsgrund für die Verarbeitung der fraglichen Daten hat. Der Bericht zeigt insbesondere, dass die Zustimmung der Benutzer unter diesen Umständen nicht frei gegeben wird.

Standortdaten sind ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre

Standortdaten sind extrem sensibel, das dürfte aber vielen Nutzern gar nicht bewusst sein. Du hängst ständig bei Fastfood-Restaurants rum und genauso häufig bei deinem Arzt? Du scheinst ungesund zu leben, musst deshalb häufiger zum Arzt. Standortdaten können leicht und logisch verknüpft werden, das ist ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre. Solltet ihr im Hinterkopf behalten.

Google will sich die Beschwerden angucken, das bestätigte der Konzern bereits.

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