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Steve Wozniak wünscht sich iTunes für Android

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

iTunes Logo

iTunes LogoSteve „The Woz“ Wozniak hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und bringt schon wieder ein kontroverses Thema ans Tageslicht. Wobei hier beide Seiten sicherlich erst mal verneinen würden, dass das nötig sei. Und zwar hat sich Wozniak, der einst mit Steve Jobs zusammen die Grundsteine für Apple legte, sich zu iTunes in Verbindung mit Android geäußert. Und ja, er hat sogar recht, wenn er meint, dass iTunes für Android sicherlich ein Erfolg werden könnte. Denn er wünscht sich gern eine Portierung der App für Android, da iTunes etwa auch für Windows verfügbar ist, sollte eine Portierung ja eigentlich kein Problem sein. Doch ganz passt das mit der derzeitigen Strategie von Apple nicht, denn die wollen in allererste Linie Hardware verkaufen, welche dann mit der darauf befindlichen Software den Kunden bindet.

Wer also gern iTunes zum Konsumieren von Musik, Filmen, TV-Serien und so weiter nutzt, der muss fast zwangsläufig auf iOS-Geräte zurückgreifen, zumindest im Mobile-Segment. Das wird auch sicherlich trotz der Wünsche von Wozniak so bleiben, eine Portierung des mobilen iTunes für Android oder gar Windows Phone scheint mir unrealistisch, zumindest wäre da kein Vorteil für Apple zu sehen, im Gegenteil. Hättet ihr gern iTunes allein wegen der noch reichhaltigeren Angebote gern auf eurem Androiden oder seid ihr mit dem Angebot von Google Play ausreichend bedient?

Nachtrag: wie in den Kommentaren richtig angemerkt, wird Wozniak sicherlich auch einige Funktionen von iTunes sich für Android wünschen. Allerdings halte ich für ausgeschlossen, dass etwa Apple einen Dienst für Android anbietet, um Apps, Daten usw. zu synchronisieren. Vor allem, da sich Wozniak nicht ein iTunes-ähnlichen Dienst wünscht, sondern das iTunes von Apple, bleibt das wohl ein Wunsch.

Wozniak hat sich übrigens auch wieder zu Apples Strategie geäußert, dass man jeden Hersteller verklagt. Er wünsche sich, dass sich der Konzern mit der Konkurrenz zusammensetzt, um Lizenzierungen für Patente auszuarbeiten, anstatt vor Gericht zu ziehen. (via, via)

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12 Kommentare
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12 Comments

  1. marco

    4. Oktober 2012 at 12:43

    OMFG, dann hätte ich ja auch n iPhone nehmen können :X

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      4. Oktober 2012 at 12:53

      Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Es geht um die via iTunes verfügbaren Inhalte, nicht ums System selbst.

  2. Elv

    4. Oktober 2012 at 12:56

    Vielleicht meint Woz ja was anderes. z.B. Das zentrale Backup, die einfache Pflege der Daten und Synchronisation mit dem Handy, die Verwaltung der Apps auf dem eigenen Rechner, die Synchronisation von Kontakten und Terminen ohne eine Wolke, …

    Es gibt viele Sachen, an die Apple über das Gerät selber hinaus gedacht hat und eine Infrastruktur geschaffen hat, die den Datenaustausch mit dem Geräten vereinfacht und bequem macht. Das ist neben den unzuverlässigen Updates der Hauptgrund, warum ich jedes Android-Gerät wieder zurück gegeben habe.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      4. Oktober 2012 at 13:13

      Ja gut, einige weitere Funktionen wären unter Android auch langsam mal fällig, da kann ich dir nur zustimmen.

  3. Elv

    4. Oktober 2012 at 13:04

    Nachtrag: Sony's Programm auf dem Mac (Windows?) synchronisiert sich mit den Playlisten von iTunes ohne die Daten in eine eigene Datenbank zu kopieren, wie es KIES macht. Dabei funktionieren sogar die "intelligenten" Playliste (also die Teile, die über Eigenschaften der Objekte zusammen gesucht werden). Insgesamt ein richtig guter Schritt, aber der Weg ist einfach nicht zu Ende gegangen worden. So fehlt weiterhin der direkte Austausch von Kontakte und Terminen. Was mich als Hörbuch-Freak aber am meisten gestört hat war, dass sich die M4B (Hörbuch mit Kapitelmarken -> Akimbo-Android-App) Dateien in dem Sony-Programm nicht auswählen lassen. Benennt man diese in M4A (Lieder) um, geht es plötzlich. Blödsinn (kommt doch auf den Inhalt an, nicht auf eine Extension)

    Es geht also sehr wohl, die Hersteller müssen den Mac Benutzer nur als Kunden akzeptieren und entsprechende Programme anbieten, damit ein Wechelgedanke nicht nur aufkommt, sondern sich auch durchsetzten kann.

    Woz und Lizenzen: Gab es in dem 1Mrd. Prozess in Amiland nicht die Aussage, dass Apple sehr wohl Lizenzen angeboten habe, für Samsung als Lieferanten sogar mit Rabatt, aber das keiner "kaufen" wollte, sondern genau die Klagen damit ausgelöst hat?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      4. Oktober 2012 at 13:15

      Ja, teils wurden Lizenzierungen angeboten. Es gibt aber auch Dinge, für die die Hersteller auch keine Lizenzen bezahlen wollen, weil sie einfach Standard sind.

    • Elv

      4. Oktober 2012 at 13:15

      Wie UMTS und LTE Übertragungsverfahren? :-)

    • Denny Fischer

      4. Oktober 2012 at 13:19

      Schlechtes Beispiel :D

  4. Elv

    4. Oktober 2012 at 13:22

    Ich weiss, aber erstmal gibt es Patenten auch auf "scheinbar triviale Standards" und im UMTS auch (z.B. Zähler) ;)
    Aber eigentlich will keiner Geld für Lizenzen ausgeben. :D

  5. FormelLMS

    4. Oktober 2012 at 15:22

    Also, iTunes auf Android sehe ich keinen Sinn drin. Google bietet das alles selbst an, warum also noch ein zweites Syste integrieren.
    Was google besser machen könnte:
    Music und Bilder mit dem Drive Konto verbinden und endlich ein Hochladen der Musik vom Android Device zulassen.
    Da kauft man sich seine Musik bei Amazon o.ä., lädt es direkt auf das Handy, muss die Daten dann aber noch auf den PC kopieren, damit es in die Cloud hochgeladen wird. Absolut albern…
    Genauso, dass ich aus der Galerie keine Picasa Bilder verschieben oder löschen kann. Das geht AUSSCHLIESSLICH über den PC. Ich kann sowas nicht verstehen.

    • Elv

      4. Oktober 2012 at 19:11

      Ich sag doch es fehlt an Konzepten für eine Infrastruktur, gerne eine mit Wolke, aber auch eine die ohne den Wolken-Zwang auskommt. Man kann sich ja wieder bei Apple inspirieren lassen (Fotostream, Musik Match, …)

  6. Elv

    18. Oktober 2012 at 13:48

    Zu Patenten!

    US-Patentamt spricht Apple weiteres iPad-Design zu

    Ein Geschmacksmuster für großen Patent-Ärger: Apple legte den Antrag mit der Nummer D669,069 (PDF-Link) am 26. Januar 2010, einen Tag vor der legendären Steve-Jobs-Enthüllung, dem US-Patentamt vor. Gestern, am 16. Oktober 2012 segnete die amerikanische Behörde das vom Display dominierte Design ab.

    Das Schutzrecht läuft unter der simplen Bezeichnung ‘Portable Display Device‘ und erweitert das vieldiskutierte Patent D504,889 (‘Electronic device‘) aus dem Jahr 2005, das Apple bereits gegen Samsung ins Feld führte.
    http://www.freepatentsonline.com/D669069.pdf http://www.iphoneblog.de/2012/10/17/us-patentamt-

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