Google gestaltet Android immer restriktiver, unnötige Freiheiten und Funktionen werden Version für Version rausgeschmissen. Von den letzten Entscheidungen ist leider das Automatisierungstool Tasker betroffen. Google hat zuletzt die Berechtigungen für Telefonie und SMS eingeschränkt. Nur die dafür als Standard gesetzten Apps haben noch Zugriff, alle anderen Apps müssen draußen bleiben. Nun sind davon aber auch Funktionen von […]

Google gestaltet Android immer restriktiver, unnötige Freiheiten und Funktionen werden Version für Version rausgeschmissen. Von den letzten Entscheidungen ist leider das Automatisierungstool Tasker betroffen. Google hat zuletzt die Berechtigungen für Telefonie und SMS eingeschränkt. Nur die dafür als Standard gesetzten Apps haben noch Zugriff, alle anderen Apps müssen draußen bleiben. Nun sind davon aber auch Funktionen von Tasker betroffen, mit einer logischen Konsequenz.

In Zukunft wird Google Play beschränken, welche Apps nach diesen Berechtigungen fragen dürfen. Nur eine App, die als Standard-App eines Benutzers für Anrufe oder Kurzmitteilungen ausgewählt wurde, kann auf Anrufprotokolle bzw. SMS zugreifen.

Auch auf Nachfrage der Tasker-Entwickler lenkt Google nicht ein, die neuen Restriktionen bleiben ohne Ausnahmen bestehen. Somit entfallen diverse Tasker-Funktionalitäten zwangsläufig, die dann ab Januar 2019 komplett gestrichen werden. Bis dahin wird eine neue Version der App entwickelt, die auf Berechtigungen (Telefon und SMS) verzichtet.

Update vom 22. November 2018: Nach Bekanntmachung der Umstände und unseren Artikel, hat sich Google nun doch überreden lassen. Tasker wird nun anders behandelt, darf auf SMS und Telefonie-Berechtigungen zugreifen. Ausnahmen werden zugelassen, dazu zählt auch Tasker.

/Update [via, via]

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Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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