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Telekom: Geschwindigkeitsreduzierung ab 2016 auf 2 Mbit/s statt 384 Kbit/s bestätigt

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Gestern Abend konnten wir euch bereits ankündigen, dass die Deutsche Telekom einlenken wird und die Drosselung der DSL-Anschlüsse nicht so drastisch vornimmt, wie einst angedacht. Soeben wurde die Pressemitteilung dafür veröffentlicht. Via eMail teilt der deutsche Provider mit, dass die geplante Drosselung von DSL-Anschlüssen nicht mit 384 Kbit/s stattfinden wird, wenn das Inklusivvolumen vom Kunden erreicht wird, sondern mit 2 Mbit/s. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass sich damit das Internet samt YouTube und Co. nutzen lässt, wenn natürlich auch nur bis zu einem gewissen Maße, daher also weiterhin eingeschränkt.

Natürlich will sich die Telekom diesen Schritt jetzt noch besonders schönreden. Nach wie vor bleibt es aber dabei: DSL-Kunden werden beschnitten, die Netzneutralität ist weiterhin als gefährdet einzustufen.

Wir haben in den vergangenen Wochen einen intensiven Dialog mit unseren Kunden geführt und die Sorgen verstanden. Mit 2 Mbit/s liegen wir deutlich über dem Mindestrichtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung  – wir haben ihn verdoppelt

Über weitere Details zu neuen Tarifen zu sprechen, die etwa dann auch auf Haushalte mit mehreren Personen abzielen, wo 75 Gigabyte mehr als nur zu wenig sind, sei es jetzt aber nach wie vor zu früh.

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2 Kommentare
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2 Comments

  1. Michel

    12. Juni 2013 at 13:07

    Schön und gut, aber wie sehen im Jahr 2016 2 Mbit/s aus? Schon jetzt hat sogar fast jedes Handy Full-HD-Kameras. Pofessionelle Anbieter werden bis 2016 eh mindestens Full-HD bei Youtube einstellen.

    Wenn ich jetzt noch an die Blog-Vergleiche zwischen PS4 und Xbox One denke, die beide 4k unterstützen sollen, dann wird wohl auch in Zukunft eher der Trend Richtung mehr als Full HD gehen, zumal einige Fernsehhersteller dazu übergehen, die Produktionskosten für 4k-TVs allmählich bezahlbarer zu machen – die WM 2016 wird hier wieder ein Initiator für die ersten Kunden sein das pralle Sparschwein zu plündern und einen 4k-TV (wohl mit 3D-Funktion, die vielleicht 30% der Haushalte nutzt, aber dennoch die Datenrate nach oben schraubt) gegen den alten Full-HD-Kasten einzutauschen. D. h. 2020 werden etwa soviele 4k-Fernseher in Deutschland stehen, wie heute Flatscreens. Diese werden wohl auch alle Smart-TVs sein. LTE oder Glasfaser wird dann also bis dahin fast überall verfügbar sein.

    Somit ist es wohl egal, ob 2 Mbit/s oder weniger nach dem Verbrauch des Datenvolumens vorliegen werden. Netzneutralität geht anders. Aber wenigstens scheint Brüssel von dem Problem nun auch erfahren zu haben. Falls Brüssel nicht eingreift, wird der Markt sich selbst regulieren. Ein bis zwei Anbieter werden nicht drosseln und die Telekom ist dann auf jeden Fall der Verlierer – nicht der Kunde, der wohl auch mit dem Mobilvertrag zur Konkurrenz abwandern wird.

    • dennyfischer

      12. Juni 2013 at 13:56

      Ich denke wir sollten zumindest positiv hervorheben, dass derzeit extremer Druck ausgeübt wird, der eine erste Änderung schon jetzt nach sich zieht. Letztlich wollen wir alle keine gedrosselten Festanschlüsse, das ist klar.

      Ansonsten hast du natürlich recht, in der Zukunft wird der Datendurchsatz so oder so höher, wobei dann weniger die Drosselung entscheidend ist, sondern zunächst das angebotene Volumen.

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