Themer dank Apple kurzzeitig aus dem Google Play Store geflogen

Themer Screenshot

Da kann man als Entwickler eine App mit über einer Million Downloads im Google Play Store haben, dennoch wird man schneller gekickt, als das einem lieb sein kann. Bei Themer, eine App für die optische Gestaltung des Homescreens von Android-Geräten, lag es letztlich an einem einzigen dafür bereitgestellten Theme/Design. So flog Themer kurzzeitig aus Google Play, weil wohl Apple nicht ganz einverstanden war.

Die Story ist recht fix erzählt, denn es gab ein Theme namens „Seven“, welches das Urheberrecht von Apple verletzte. Schuld waren letztlich die verwendeten Icons in diesem Theme. „The foregoing application being distributed on Google Play intentionally includes unauthorized reproductions of Apple’s copyrighted apps…“, hieß es in der Begründung für den Rauswurf.

Das eigentliche Problem war, dass zwar das besagte Theme schnell entfernt wurde, nur sich bei Google keiner so richtig kümmerte, Themer wieder für Google Play freizugeben. Erst der Weg an die Öffentlichkeit sorgte wohl dafür, dass sich bei Google entsprechende Personen rührten. Themer kann jetzt wieder über Google Play bezogen werden.

Zumal auch eigentlich in diesem Fall nicht wirklich nötig war die komplette App zu entfernen, sondern eben nur das besagte Theme, was ja auch recht schnell gemacht wurde. Unterm Strich sieht man hier ganz gut, dass nicht nur Apple beim eigenen App Store sehr rigoros sein kann.

(via Reddit)

  • Enaijo Taluha

    Man sollte aber auch bedenken, dass so eine Medaille immer mind. zwei Seiten hat. Bei solchen Vorfällen wird hier doch immer relativ einseitig berichtet, dabei ist se durchaus denkbar, dass man von den betroffenen Entwicklern immer nur einen Teil der Geschichte hört.

    • Man kann halt immer nur das berichten, was veröffentlicht wird. Denke aber, dass die Sachlage hier relativ eindeutig ist. Copyright verletzt, was natürlich auch bei Google Play nicht erlaubt ist, daher weg mit der App. Ob es gleich die komplette App hätte sein müssen, wage ich zu bezweifeln. Warum Google dann auf Reaktionen so lange hat warten lassen, wissen wir natürlich auch nicht.