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Tinder erklärt seine Matching-Methode

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Tinder Header 2018

Tinder gehört zu den bekanntesten und größten Dating-Plattformen im Netz, immer wieder werden die Methoden hinter der App hinterfragt. Jetzt hat Tinder ein wenig mehr aufgeklärt, wie die Matching-Methoden heute aussehen. Immer wieder wird Tinder nachgesagt, auch nach Attraktivität zu messen und entsprechenden Scores einzusetzen. Doch das soll heute ganz anders laufen, klärt Tinder auf.

Aktivität ist wichtig

Wir priorisieren potenzielle Matches, die aktiv sind, und zwar aktiv zur selben Zeit. Wir wollen nicht deine Zeit verschwenden, indem wir dir Profile von inaktiven Nutzern zeigen. Wir wollen, dass ihr miteinander chattet und euch offline trefft. Und es gibt doch nichts besseres, als ein Match zu bilden und gleich loschatten zu können. Durch die Nutzung der App bist du mittendrin, siehst mehr Profile und kannst mehr Matches bilden. Das ist der wichtigste Teil unseres Algorithmus — und es liegt bei dir, ob du aktiv bist oder nicht.

Tinder verzichtet dafür zu messen, welcher sozialen Schicht Nutzer angehören oder welche Hautfarbe sie haben. Stereotypen sollen von Tinder gar nicht berücksichtigt werden, schreibt das Unternehmen. Stattdessen zählen zu weiteren wichtigen Faktoren der Standort der Nutzer, das Alter und die Präferenzen bzgl. Geschlecht.

Der Elo-Score gehört der Vergangenheit an

In den letzten Jahren wurde der Algorithmus stark überarbeitet, der lange Zeit diskutierte „Elo-Score“ soll nicht mehr eingesetzt werden.

Der Elo Score war Teil unseres Algorithmus, der untersucht hat, wie andere mit deinem Profil interagierten. Für unser Matching-System ist wichtig, was dir gefällt und ob du Profile nach links oder rechts swipst. Gleichzeitig ist natürlich auch relevant, wie das bei deinen potenziellen Matches aussieht. Wenn das nicht so wäre, wäre unser System nicht besonders gut darin, Matches zu bilden (übrigens mehr als 30 Mrd. Dates) und dir dabei zu helfen, neue Kontakte zu knüpfen.

Dieser Teil unseres Algorithmus hat also Likes und Nopes verglichen und wurde eingesetzt, um dir potenzielle Matches vorzuschlagen, die zu dir passen könnten, basierend auf Ähnlichkeiten in der Art, wie andere mit Profilen interagieren. Basierend auf diesen Profileinschätzungen gab es einen „Score“ — in dem Sinne, dass es in unserem System mit einem numerischen Wert angezeigt wurde, um in die anderen Aspekte unseres Algorithmus einkalkuliert zu werden.

Wir sind heutzutage nicht auf Elo angewiesen — aber es ist immer noch wichtig für uns, beide Seiten zu berücksichtigen, die Profile liken, um ein Match zu bilden. Unser aktuelles System passt die potenziellen Matches jedes Mal an, wenn dein Profil nach links oder rechts geswipt wird. Jegliche Änderungen in der Reihenfolge deiner potenziellen Matches werden innerhalb von 24 Stunden berücksichtigt. So, nun ist es raus.

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