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Ubuntu Edge: Preis je Gerät „sinkt“, 23 Millionen Dollar fehlen trotzdem noch

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Ganz genau 32 Millionen Dollar stehen als benötigtes Ziel fest, wenn Ubuntu Edge wirklich in Produktion gehen soll. Das neuste Projekt von Canonical, die erstmals ernsthaft Smartphone und PC in einem Gerät verbinden wollen, steht kurz davor zu scheitern. Warum? Bis jetzt sind lediglich 8,6 Millionen Dollar über Indiegogo zusammengekommen, auch wenn mit Bloomberg bereits der erste größere Konzern ein dickes Enterprise-Paket für über 80.000 Dollar bestellt hat. Über 23 Millionen Dollar fehlen weiterhin. Um aber das Produkt vielleicht noch etwas attraktiver zu machen, haben die Erfinder des Projekts jetzt den Preis Gerätes wieder auf 695 Dollar je Exemplar gesenkt.

Für das Projekt spricht nicht die Idee ein Dual-Boot-System auf einem Smartphone zu installieren, sondern die Hardware, die wirklich einen PC-Ersatz ermöglicht. Dazu gehört der interne Datenspeicher von satten 128 Gigabyte und auch der Arbeitsspeicher mit 4 Gigabyte RAM. In knapp zwei Wochen muss aber auch nur annähernd ein Teil der restlichen Summe gespendet bzw. gecrowdfundet werden, damit Ubuntu Edge nicht nur eine gute Idee bleibt, doch das Projekt war von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

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(via TechCrunch)

5 Kommentare

5 Comments

  1. Sascha

    8. August 2013 at 17:57

    Die hätten das mal lieber bei kickstarter reinstellen sollen.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      8. August 2013 at 18:07

      Das hätte auch nichts geändert, das Projekt ist derart durch die Presse gegangen, trotzdem reichts nicht aus.

      • Martin Jastram

        15. August 2013 at 18:18

        sollte man meinen.

        trotzdem ist es erstaunlich, wie wenige der leute, die ich kenne, davon wissen – nämlich nur 2.
        unter den unwissenden waren sogar programmierer, sysadmins und vollzeit-geeks.
        eigetnlich eine ziemlich enttäuschende bilanz fürs marketing.

  2. Andy

    9. August 2013 at 20:54

    find das projekt einfach nur geil, seh es aber nicht ein so ne summe vorzustrecken. wollte es eigentlich haben aber im vorraus so nen batzen geld mach ich dann doch nicht. So wirds einigen gehen. Leider

  3. Martin Jastram

    15. August 2013 at 18:15

    was heißt denn batzen geld?
    wer rechnen kann, bekommt ein überflieger smartphone für umgerechnet 550,- eur.
    nach regulärem preisgefälle hätte das zuindest eine uvp von 1000,- und würde auf mindestens 2 smartphonegenerationen refernzleistung besitzen.
    das ist ein schnäppchen – so siehts aus.
    wer soviel leistung für „kleines geld haben will, der kann das nur auf diese art der vorfinanzierung erreichen.

    das ist ein super deal für einfach alle betroffenen.

    schade, daß das so wenige einsehen.

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