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uleFone Future: Mein erster Eindruck

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

uleFone Future Header

Ein weiteres China-Smartphone ist in diesen Tagen auf unserem Tisch gelandet, das uleFone Future wird sich in den nächsten Wochen ebenfalls bei uns beweisen dürfen und jetzt gibt es den ersten Eindruck. Der Hersteller uleFone dürfte bei uns inzwischen schon etwas bekannter sein, deren Geräte sind unter anderem auch bei den Blitzangeboten bei Amazon hin und wieder mit am Start, doch sicherlich herrscht bei vielen interessierten Käufern da noch ein wenig Unsicherheit.

Ich mal gespannt, ob ich euch diese Unsicherheit der für uns noch recht „geheimnisvollen“ Marke nehmen kann. Ich habe das uleFone Future bekommen, ausgepackt, ein wenig ausprobiert und bereits eingerichtet. Folgend ein erster Eindruck.

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Hardware

Bei der technischen Ausstattung gibt es wenige Besonderheiten, das Display ist 5,5″ groß und löst mit Full HD auf, der Prozessor ist ein Helio P10 von MediaTek, Arbeitsspeicher und Datenspeicher belaufen sich auf 4 GB RAM bzw. 32 GB, es gibt zwei SIM-Slots (Hybrid als Option: microSD + SIM), LTE mit Band 20, GPS, Bluetooth 4.0 und eine 16 MP Kamera von Samsung an der Rückseite. Richtig interessant wird es aber bereits beim Gehäuse.

Das ist natürlich wieder komplett aus Metall, allerdings in einer extrem soliden Bauweise. Während sich das ebenfalls bei uns befindliche Apollo Lite von Vernee eher etwas billiger anfühlt, sieht das beim Future ganz anders aus. Nur die recht dicken und auffälligen Kunststoffstreifen an der Rückseite, die für die Antennen vorhanden sein dürften, sehen optisch nicht so richtig gut aus.

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Kommen wir zum spannendsten Teil, dem Übergang von Rückseite zur Vorderseite. Das Displayglas wurde so ins Gehäuse integriert, dass es quasi über dem Metallgehäuse schwebt. Rechts und links ist das Glas zudem stark gewölbt, sodass man weniger Rahmen sieht. Das erinnert an die edge-Serie von Samsung, nur hat hier das Display im gewölbten Bereich weder Touch noch irgendwelche anderen Funktionen, es scheint nämlich nur das obere Glas so geformt, dadurch entsteht die optische Täuschung des gebogenen Displays. Leider bekomme ich das nicht richtig fotografiert.

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Von Rahmenlos kann man hier aber nicht sprechen, zudem sieht man bei genauerem Blick im minimalen Spaltmaß zwischen Display und Metallrahmen den verwendeten Klebstoff. Ist bei meinem Gerät aber zu vernachlässigen, hier haben andere Kunden hin und wieder schlechtere Modelle erwischt. Auch bricht das Licht in diesem „Knick“ etwas komisch, sodass ein sichtbarer „Regenbogeneffekt“ entsteht.

uleFone Future (6)

 

Erster Eindruck

Die ersten Besonderheiten sind schon genannt, das uleFone liegt ganz gut in der Hand, das Display sieht recht cool aus, nur ist das Gerät insgesamt vielleicht etwas zu schwer (185 g). Leider gibt es auch bei diesem Android-Smartphone wieder Höhen und Tiefen, denn während das Gehäuse eigentlich einen gut verarbeiteten Eindruck macht, klappert mir ein Bauteil der Kamera zu sehr (Linse, Fokus?), zudem klappert die optische Abdeckung des SIM-Slots ebenfalls deutlich hörbar. Der Rest ist allerdings gut.

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Wie Sony verbaut uleFone den Fingerabdrucksensor an der rechten Seite des Gehäuses, für Rechtshänder durchaus eine gute Position. Wie auch beim Apollo Lite ist der erste Eindruck aber nicht so gut, die Falserate ist recht hoch, wird aber vielleicht bei häufiger Nutzung noch etwas besser. Definitiv besser ist auch hier das Display, das scharf auflöst, eine recht gute Blickwinkelstabilität bietet und per Software an die eigene Wünsche angepasst werden kann.

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Apropos Software, auf diesem Gerät scheint exakt dieselbe Firmware wie auf dem Vernee-Smartphone installiert zu sein, nur die Software-Updates kommen eben von uleFone. Schon irgendwie komisch. Positiv sind aber die wenigen implementierten Zusatzfunktionen und die ebenfalls nur sehr wenig vorinstallierten Apps. Auch hier wird die klassische erste Einrichtung von Android prinzipiell übersprungen.

Kann ich schon was zum Akku sagen? 2,5 h SOT in den ersten Stunden, wobei ca. 40 % des Akkus flöten gegangen sind. Abzüglich Verbrauch im Standby sind vielleicht sogar 6 h SOT drin. Für die Kapazität von ca. 3000 mAh bei einem 5,5″ Display ein attraktiver Wert.

Fazit

Der erste Eindruck ist hier schon besser als beim Apollo Lite, vor allem das Gehäuse beeindruckt mehr, dafür enttäuschen die angesprochenen klapprigen Bauteile und der Fingerabdrucksensor. Ebenso fehlt mir die Erfahrung bzgl. der Update-Versorgung bei uleFone, hier werde ich mich in den kommenden Wochen überraschen lassen müssen. Dennoch glaube ich, dass das Gerät durchaus das Potenzial hat, mein Daily Driver in den kommenden Wochen sein zu können.

Übrigens ist der Verpackungsinhalt ganz okay, neben dem Smartphone gibt es nämlich eine Folie für das Display, ein Pump Express-Netzteil + USB Typ C-Kabel + microUSB-Adapter und auch eine transparente Schützhülle. Ein Headset fehlt.

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