VW gesteht Kostenprobleme bei deutschen Werken und Elektroautos ein

VW-ID.3

VW hat eine zu kleine Marge und kann mit Elektroautos nicht für jeden Kunden individuelle Mobilität anbieten.

Eigentlich möchte VW gerne Mobilität allen Kunden ermöglichen, aber beim Antrieb der Zukunft ist das gerade noch ein schwieriges Thema. Besonders die niedrigeren Preisklassen kann auch VW gerade noch nicht bedienen, einen großen Schritt in diese Richtung macht man womöglich erst Ende 2025 mit dem ID.2.

„Premiumkosten und Mobilität für alle passen nicht zusammen“, sagt der Finanzchef des Konzerns in einem internen Schreiben laut WAZ. Dieses Problem besteht insbesondere bei den deutschen Werken das Autobauers, wo die teureren Elektroautos produziert werden. Im Fokus steht schon seit Jahren das Werk in Zwickau, das komplett auf E umgestellt ist.

Volkswagen wird seinem Namen nicht mehr gerecht

Der Finanzchef erwähnt noch einmal das Kernproblem, wenn es um den Verkauf der Fahrzeuge geht: „Ich könnte jetzt ausführen, dass eine Marge von vier Prozent, schlichtweg zu wenige freie Mittel erwirtschaftet, um sich ihre Investitionen in die Zukunft leisten zu können“.

Ich höre das auch aus der Bevölkerung, aus dem Umland des Werkes in Zwickau, wo ich wohne und aufgewachsen bin. Ein schwieriges Umfeld. Viele fahren VW, das Geld für ein Elektroauto können und wollen sie jedoch nicht aufbringen. Hier funktioniert der Wandel noch nicht, jedenfalls nicht in den Köpfen der Leute.

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4 Kommentare zu „VW gesteht Kostenprobleme bei deutschen Werken und Elektroautos ein“

  1. Das glaube ich glatt :)
    Wie will man auch einen potentiellen Kunden erklären das nach ca. 8-10 Jahre die Batterie getauscht werden muss und das es mehr kostet als ein kleiner Neuwagen?
    Bei Tesla und Co kostet zb. ein Batterietausch ca. 20-25.000€.
    Ich lache immer wenn mir jemand erklärt das sein Stromer ja so viel günstiger ist als ein Diesel/Benziner.
    Mag ja jetzt beim „Tanken“ zutreffen. Aber spätestens beim Batterietausch lache ich dann. Da zahlen alle Stromer drauf.

  2. Hahaha, mein Stinker braucht nicht spätestens alle 8 Jahre einen komplett neuen Motor :)
    Dein kommt ist echt ein witz. :) :) :)
    Die Laufzeit eines Stromers kommt nicht mal ansatzweise in die Nähe eines Stinkers:)
    Ich lasse jetzt mal den Winter weg ;)
    Wenn man wie unsere sprachbegabte „Grüne“ Außenministerin, die grade den Rekord in Vielfliegen bricht, 11.000€ nur für den Frisör im Monat zahlt, ist das natürlich ein Klacks ;) da kann man sich einen Tesla und co gut leisten.
    Ein normal verdiener sollte unbedingt beim Benziner bleiben

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