VW hat wieder neue Probleme bei seinem günstigen Elektroauto

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Foto: Erik Mclean, Unsplash

Ein europäischer vollelektrischer Kleinwagen zu einem günstigen Preis ist eine riesige Hürde, auch für VW.

VW hat im Hintergrund einige Planungen am Start für deutlich günstigere Elektroautos. Die Preisklasse von 25.000 Euro soll ab 2025 gerissen werden, dann gibt es Modelle von VW, Skoda und Cupra – möglicherweise sogar von Seat. Eine weitere Preishürde sind die 20.000 Euro, aber tatsächlich entpuppt sich dieses Projekt als besonders schwer.

Nicht nur, weil es derzeit ohnehin kompliziert ist, ein Elektroauto in dieser Preisklasse mit Gewinnmarge auf die Beine zu stellen. Es gibt bei VW auch interne Hürden, zum Beispiel die Betriebsratschefin. Es gibt wohl intern besonders Kritik daran, dass VW bei dem Projekt wenigstens einen Teil der Produktion zu Renault auslagert, was aufgrund eigener unterausgelastete Werke wenig Sinn ergibt.

Das Projekt scheint ein Teil der VW-Führung unbedingt mit Renault durchziehen zu wollen. Gemeinsam könnten die Autobauer ein perfekt auf Europa zugeschnittenes Elektroauto im genannten Preisbereich auf die Beine stellen. Das Teilen der Ressourcen und Kosten wäre ein wichtiger Punkt. Derzeit prüft VW intern mehrere Szenarien für dieses Auto, wodurch sich alles verzögert.

VW will seinem Namen gerecht werden und natürlich den Massenmarkt für Elektroautos auch mit bezahlbaren Fahrzeugen bedienen. Andererseits sind höherpreisige Modelle leichter zu realisieren. In den nächsten Jahren wird sich zeigen, wer schnell genug sein konnte und die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

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