VW in großen Problemen

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Audi A3, 2024

Audi entwickelt sich für VW jetzt wirklich zum Problem, die Premium-Marke bricht ein.

Geht es jetzt los? Schon seit einigen Monaten wird dem deutschen Autobau eine handfeste Krise nachgesagt und nach einem Jahresstart mit guten Verbrenner-Verkäufen kommen Marken wie Audi und Porsche zunehmend in Probleme. Es sind ausgerechnet die Marken, die der VW-Gruppe eigentlich das Geld bringen.

Audi galt schon länger als Sorgenkind mit einem düsteren Ausblick auf die nähere Zukunft. Abgesehen von den stark verspäteten Elektro-Flaggschiffen hat man auch bei den Verbrennern geschlafen. Neue Modelle fehlen im großen Stil. Der Umsatz sinkt im Jahresvergleich jetzt um drei Milliarden Euro, der Gewinn liegt noch eine Milliarde unter dem Vorjahresquartal.

Audi spricht vom Jahr des Übergangs und hat viele Gründe parat, warum die Zahlen diesmal so düster aussehen. Für uns heißt es abwarten, ob das wirklich nur eine Momentaufnahme ist. Generell zeigt sich, dass keiner mehr so weitermachen kann wie bisher und das erfordert Investitionen sowie einen Wandel, den nicht alle gut hinbekommen werden.

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7 Kommentare zu „VW in großen Problemen“

  1. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
    Der VW Konzern.. und allem voran Audi haben seit Jahren Alles dafür getan, daß sich Stammkunden abwenden…
    ich fuhr selbst Jahrzehnte lang diverse Modelle aus diesem Hause und habe mich seit dem Diesel Zirkus für immer davon getrennt… ich sehe es wie mit der katholischen Kirche… wer sich selbst Alles zurecht biegt wie es ihm gefällt.. wird wohl am Ende doch noch von Stellantis geschluckt… 😄
    einfach mal ordentlich Hausaufgaben machen und die eigenen Verantwortlichen überdenken…

  2. Die Entwicklung bei audi kann ich nur bestätigen!
    Zuletzt hatte ich einen a4 allroad 2.0 tfsi. von Beginn an nur Störungen und Reparaturen. Bei 90 000 km motorüberholung wegen hohen ölverbrauch. Bei 230 000 km Totalschaden weil rep Kostenvoranschlag € 6500.
    Zeitwert des Kfz €9000.
    So eine störanfälligkeit hat es bei den Vorgängermodell nicht gegeben.
    Bin seit über 40 Jahren audi Kunde, würde in Zukunft bei den Erfahrungen keinen audi kaufen.

  3. Ich bin… war Audi Fan seit Mitte der 90er und fahre auch immer noch einen TTS.
    Audi hat tolle, verlässliche und solide Autos gebaut damals. „Vorsprung durch Technik“ war damals noch zutreffend, Audi WOLLTE gute Autos bauen und hat sich damit auch einen guten Ruf „gebaut“. Dann kam erst der qualitative Niedergang, den ich so um 2010 herum verorte. Schwer, es genauer zu sagen im Rückblick. Der Design-Untergang (Hickhack Design mit zu vielen Sicken, Kanten und Fake-Luftschlitzen begann hingegen ein paar Jahre später. Von beidem hat sich die Marke bis heute meiner Ansicht nach nicht nur NICHT wieder erholt, sondern erst die Fokussierung auf SUV und später das willfährige Aufspringen auf den ideologisierten Elektrozug haben dem Sarg weitere Nägel hinzugefügt. Heute hat Audi in meinen Augen sämtliche ehemaligen Kernkompetenzen verloren. Selbst ich käme heute im Traum nicht mehr auf die Idee, einen neuen Audi zu kaufen. Mein TTS wird mit mir zusammen begraben werden.

  4. Eleonore Schmitz

    Selbst bei den gängigen Fahrzeugen wie den vw polo cross von 2008 sind die Ersatzteile unerschwinglich ich würde gerne die Knutschkugel weiter fahren aber ich kann die Ersatzteile nicht bezahlen. Die Elektrik ist am spinnen es ging aus heiterem Himmel die Beifahrertür nicht mehr auf dann die Seitenscheiben vorne und hinten rechts gehen nicht mehr runter. Ich war in der Werkstatt gewesen und habe zur Antwort bekommen das ist bei VW normal.Eigentlich schade es ist ein sehr schönes Auto 🚗 der Polo Cross.

    1. Hallo Elenore,

      ich kann deine Erfahrungen mit dem Polo 9n3 nur bestätigen, meiner ist von 2007, ist kein Cross, 3 Türer. Das Problem liegt zu 90% an einem „defekten“ Türsteuergerät der Fahrertür, dieser hängt mit dem Fensterhebermotor in einem Bauteil zusammen. Ich habe defekt in Gansefüsschen gesetzt weil er in den meisten Fällen eigentlich nicht wirklich defekt ist sondern die Platine sowie der Hebermotor gereinigt werden müssen, durch den Abrieb der Kohlebürsten der sich im gesamten Gehäuse verteilt, verliert die Platine den elektrischen Kontakt und funktioniert nurnoch sporadisch oder garnicht. Seit der Reinigung funktioniert bei mir sowohl die Tür als auch alle Fensterheber. Das sollte die Werkstatt oder jemand aus deinem Bekanntenkreis der etwas Ahnung hat als erstes ausprobieren, ein neues/gebrauchtes Teil lässt sich immer einbauen.

      Viele Grüße
      Cem

  5. Ich hoffe nur, Audi macht nicht wirklich ernst mit dem Stop der Verbrenner ab 2033 wie vom CEO angedroht. Wer einmal einen SQ7 gefahren ist, der spürt, was mit deutscher Autobaukunst gemeint ist. Als Schweizer beneide ich euch Deutschen um die genialen Ingenieure von Audi, nicht aber um eure grüne Regierungssekte. Ich hoffe für Audi, dass sie eine „hidden agenda“ haben.

  6. Ich habe seit kurzem mein Audi A4 Diesel Jg.2014 200000km. verkauft. (5 Jahre in meinem Besitz) Es war ein sehr schönes und sparsames Auto. Ich bin stark gewillt wieder ein Audi zu kaufen, aber es leider in der Tat so, dass diese Marke einige Probleme hat. Man hört es oft… so meiner: (Automat hält in der Steigung nicht, etc.) Alle jubilieren die Japaner hoch, technisch perfekt seien diese. Ich kann aber mit diesen hässlichen Autos nichts anfangen! Überlege ob vielleicht ein Passat eine Alternative sein könnte? Auf alle Fälle Verbrenner, Elektro ist momentan noch kein Thema.

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