Wohin mit alten Akkus aus E-Autos? Sie können zum Beispiel als Speicher für Ladestationen verwendet werden, wie es VW jetzt am Zwickauer Werk macht.

Dort werden testweise für Schnelllader auf dem eigenen Werksgelände nicht mehr benötigte Akkus aus Vorserienfahrzeuge verwendet. Eine Station besteht aus 96 Modulen, die für eine Kapazität von insgesamt 570 kWh sorgen. Die riesige Powerbank wird per Solaranlage gefüllt und gibt Strom an angeschlossene Fahrzeuge mit maximal 75 kW ab.

Mega-Powerbank für E-Auto-Schnelllader

Der Vorteil ist, dass hier nicht das angeschlossene Netz die Leistung fürs Schnellladen bringen muss, sondern eben die gefüllten Akkus der riesigen Powerbank. Das Paket aus Akkus kann daher erst einmal langsam geladen werden, bevor es die angeschlossenen Fahrzeuge schnell lädt. Außerdem können diese Akkus für Tageszeiten mit hohem Strombedarf als Puffer dienen.

Ganz neu ist diese Idee nicht, auch andere deutsche Autobauer haben vergleichbare Projekte schon am Start. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, ob diese großen Powerbanks zukünftig häufiger dort zum Einsatz kommen, wo der Strom direkt aus dem Netz nicht mit so hoher Schnelllader-Leistung bereitgestellt werden kann.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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